AST R-ALA 200mg - American Supps Inc. AST R-ALA ala Alpha Lipoic Acid Alphaliponsäure Liponsäure ast ala
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AST R-ALA Alphaliponsäure 90 Kapseln 200mg
ast-r-ala-large-2.jpgAST R-ALA 200mg 90 Kapseln. Schleust Kohlenhydrate in die Muskeln und nicht in die Fettzellen!
 
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 American Supps Tipp:

Nur R + ALA ist wirksam.
Einfaches ALA ist nicht wirksam!!!
 Bitte beachten sie auch das nicht jedes ALA gleich ALA ist denn es kommt auf die Qualität des Rohstoffs an!!

AST R+ ALA wurde von mir persönlich getestet und ist wirksam. 

Also was macht R+ ALA ?

1. Schleust Kohlenhydrate in die Muskeln und nicht in die Fettzellen
2. Fettreduktion
3. "Presst" Creatin und Aminosäuren in den Muskel
4. Unbedingt mit Carbs und oder Creatin und Amiosäuren einnehmen ( für Bodybuilder)
5. Sehr starkes Antioxidant ( Anti -aging)
uvm.

sollten sie noch fragen haben rufen Sie mich unbedingt an!!!
R+ALA muss richtig eingenommen werden.
 
 

Alpha-Liponsäure – Antioxidans, gegen Umweltgifte und Zellalterung

Alpha-Liponsäure ist für zwei wirkungsvollen Funktionen bekannt - ihre Energie bringenden Qualitäten und

als Antioxidans. Liponsäure wurde in der weltberühmten Zeitschrift „Scientific American" (Sommer 2000,

Band 11, Nummer 2, Seite 42) als mögliche Zusammensetzung mit gesundheitserhaltenden Eigenschaften

mit großem Potential anerkannt. Liponsäure wurde 1951 entdeckt, als erkannt wurde, dass sie den

Mitochondrien, das Kraftwerk unserer Zellen ermöglicht, die Nahrung in Energie umzuwandeln. In den

Mitochondrien wird Energie durch Abbau von Nährstoffen erzeugt. Liponsäure ist allgemein als Chemikalie

bekannt, die die Mitochondrien in ein wirkungsvolles Antioxidans umwandeln, vorausgesetzt es ist genügend

Liponsäure im Körper vorhanden. Da die Mitochondrien nur alle 10 Tage im Körper wieder hergestellt werden,

ist es erforderlich, diese durch regelmäßige und vitaminreiche Ernährung zu unterstützen. Alpha-Liponsäure

wird oft als „universelles" Antioxidans bezeichnet, da sie die Fähigkeit hat, wasserlösliche sowie fettlösliche

freie Radikale zu neutralisieren.

Dieses ist einer der Hauptunterschiede zwischen Alpha-Liponsäure und den antioxidativen Grundvitaminen

wie dem wasserlöslichen Vitamin C und dem fettlöslichen Vitamin E. Wegen ihrer energieverleihenden

Eigenschaften wurde Liponsäure zeitweise auf Grund ihrer vorteilhaften Auswirkungen auf die Leberfunktion

verwendet. In dieser Hinsicht scheinen ihre analeptischen Eigenschaften von jüngsten Forschungsergebnissen

bestätigt zu sein. Dies wurde bei der Suche nach Beweisen für eine erkennbare Verbesserung der

allgemeinen Körperenergie, die der Erfahrung von Benutzern von Nahrungsergänzungen entspricht, bemerkt.

Die Verwendung von Liponsäure als wirkungsvolles Antioxidans hat zugenommen. Der Hauptgrund dafür

ist, dass der Körper routinemäßig Alpha-Liponsäure in Dihydroliponsäure, ein offenbar noch wirksameres Antioxidans,

das fähig ist, den schädigenden Auswirkungen von „peronitriten" Radikalen entgegenzuwirken,

umwandelt. Außerdem hat Liponsäure in ihrer Form als Dihydroliponsäure die Fähigkeit, Vitamin C wiederherzustellen,

welches wiederum Vitamin E neu bilden kann. Durch die „multiplen Vorteile" dieser Eigenschaften

der Liponsäure kann ihre Popularität unter einer großen Vielfalt an Nahrungsergänzungsbenutzern,

vor allem bei speziellen Benutzern wie Sportlern, die ihren Energiemetabolismus optimieren möchten,

erklärt werden. Ein weniger bekannter Grund spricht ebenso für die Einnahme von Liponsäure als

Nahrungsergänzung, weil sie eine an rotem Fleisch und tierischem Fett arme Ernährung (welche Sportler

heutzutage versuchen zu meiden), ausgleicht, wobei rotes Fleisch und tierische Fette eine reiche Quelle an

Liponsäure sind. Aus ähnlichen Gründen ist Liponsäure eine sehr beliebte Nahrungsergänzung bei

Vegetariern und Veganern. Liponsäure ist ebenfalls durch ihre unterstützende Hilfe gegen die Bildung von

grauem Star in den Vordergrund getreten. Die wasserlöslichen und antioxidativen Eigenschaften von

Liponsäure führen zur oxidativen Entlastung des wasserhaltigen Milieus der Augen.

Alpha-Liponsäure - Eckpfeiler eines Netzwerkes von Antioxidanzien

Da wir nur eine geringe Menge der Alpha-Liponsäure über bestimmte Nahrungsmittel wie Spinat, Kartoffeln

und rotes Fleisch aufnehmen ist eine extra Zufuhr dieser bemerkenswerten Moleküle sehr zu empfehlen, um

nach Möglichkeit eine wirklich optimale Gesundheit zu gewährleisten.

Was die Alpha-Liponsäure so hervorhebt ist ihre außergewöhnliche Fähigkeit andere Antioxidanzien

regenerieren zu können und in ihrer Rolle als Eckpfeiler für ein komplexes Netzwerk von Antioxidanzien ein

Maximum an Wirksamkeit aus ihnen herauszuholen. Dieses Netzwerk von Antioxidanzien besteht im

wesentlichen aus fünf Substanzen - Vitamin C, Vitamin E, dem Coenzym Q10, Glutathion und eben der Alpha-

Liponsäure. Ihre vorteilhafte Wirkung liegt unter anderem in der Fähigkeit der wechselseitigen Regeneration

zur Aufrechterhaltung der antioxidativen Kapazität jedes einzelnen dieser Stoffe.

Normalerweise sieht es so aus, dass, wenn ein Antioxidanzienmolekül ein freies Radikal neutralisiert, das

Antioxidanzienmolekül dergestalt oxidiert, dass es nicht zur ursprünglichen antioxidativ wirksamen Form

reduziert (zurückgebildet) werden kann, um erneut ein anderes freies Radikal im niemals endenden

biochemischen Reigen neutralisieren zu können. Das derart neutralisierte Antioxidanzienmolekül ist damit für

weitere Aufgaben verloren und muss jetzt als Abbauprodukt zur Ausscheidung gebracht werden.

Das antioxidative Netzwerk

Das antioxidative Netzwerk besteht aus den sogenannten großen 5 Antioxidanzien Vitamin C, Vitamin E,

Coenzym Q10, Glutathion und der Liponsäure und stellt als solches ein einmaliges biologisches System

der Gesundheitsvorsorge und Regeneration dar. Über verschiedene chemische Interaktionen sind diese

Antioxidanzien in der Lage ihre antioxidative Kapazität nach Oxidation durch gegenseitige Reduktion wieder

herzustellen.

Die umfangreichsten Untersuchungen die jetzt zur Aufklärung der Natur dieses antioxidativen Netzwerkes

geführt haben, sind an der Universität von Kalifornien in Berkeley von Dr. Lester Packer und seinen Kollegen

durchgeführt worden. Dr. Packer ist Professor für Molekular- und Zellbiologie und Direktor des Packer Labors

der Universität.

Vitamin C (wasserlöslich)

Vitamin C (Ascorbinsäure) ist unter den 5 Antioxidantien wohl das bekannteste und am häufigsten verwendete

Antioxidanz. Als Vitamin ist es eine Substanz, die unser Körper braucht, die er aber nicht selbst synthetisieren

kann, so dass wir auf die Zufuhr von außen angewiesen sind. Vitamin C ist für ein gesundes Immunsystem

von größter Wichtigkeit. Es schützt des weiteren

a) vor Erkältung und anderen viralen Erkrankungen.

b) die DNA vor Schädigungen durch freie Radikale (z. B. der Entstehung von Krebs)

c) vor Katarakt, hat daneben aber noch eine Reihe weiterer Funktionen und Aufgaben, wie die Beteiligung am

Kollagenaufbau, der Adrenalinsynthese über das Tyrosin u. vieles mehr. Eine der wichtigsten Vorteile des

Vitamin C in Bezug auf kardiovaskuläre Gesundheit besteht in seiner Fähigkeit, das Vitamin E im Hinblick auf

seine antioxidativen Eigenschaften regenerieren zu können. Die Liponsäure vermag dies ebenfalls, aber

Vitamin C kann dies selbst noch besser.

Vitamin E (fettlöslich)

Vitamin E (alpha-tocopherol und sieben andere eng verwandte Substanzen) wird im Blutstrom von

Lipoproteinen transportiert - die gleichen Moleküle die auch das Cholesterol transportieren - das auf diese

Weise vor der Oxidation geschützt wird. Damit wird das Vitamin E zum wichtigsten Antioxidanz für unsere

kardiovaskuläre Gesundheit, weil eine Oxidation der Lipoproteine der Auslöser für die Bildung von

Ablagerungen in den Arterien (die Plaquebildung) und damit die Ursache für Herzattacken darstellt. Nur im

antioxidativen Netzwerk ist Vitamin E in der Lage sich frei in und zwischen den fetthaltigen Teilen der

Zellmembranen zu bewegen und diese damit vor oxidativer Schädigung durch freie Radikale zu schützen.

Besonders wichtig ist dabei der Hautschutz vor einer Schädigung durch Sonneneinstrahlung, der Schutz vor

Arthritis und anderen entzündlichen Erkrankungen sowie vor bestimmten Krebsarten.

Coenzym Q10 (fettlöslich)

Auch das Antioxidanz CoQ10 ist an einer Regeneration des Vitamin E beteiligt und diesem in seiner Struktur

sehr ähnlich, ist aber kein Vitamin, weil es vom Körper selbst hergestellt werden kann. Es ist als Ergänzung

zur täglichen Ernährung sehr zu empfehlen und sollte besonders in vorgeschrittenem Alter gerade im Hinblick

auf die Erhaltung eines gesunden Herzens und der umgebenden Gefäße extra zugeführt werden, weil die

körpereigene Q10 Produktion mit steigendem Alter in zunehmendem Maße abnimmt. Das Coenzym Q10

findet sich in allen Zellmembranen unseres Körpers ebenso wie in den Mitochondrien der Zellen, wo es bei der

für alle Lebensprozesse so wichtigen Energiegewinnung im Krebszyklus beteiligt ist. Dieser

Energiegewinnungsproezess produziert nun aber selbst wiederum eine Vielzahl freier Radikale und zwar weit

mehr als wir aus den verschiedensten Quellen von außen aufnehmen, so dass gerade hier in den

Mitochondrien der antioxidative Wirkmechanismus des CoQ10 so wichtig ist. Der wahre Held im Hinbnlick auf

die Sisyphusarbeit einer umfassenden Neutralisation der anfallenden freien Radikale ist jedoch das

Glutathion.

Glutathion (wasserlöslich)

Glutathion ist wohl das wichtigste von allen Antioxidazien und damit das Meisterantioxidanz unseres Körpers.

Es wird in unseren Zellen synthetisiert, wo es den Kampf gegen den Ansturm der im Krebszyklus bei der

Glucoseverbrennung zur Energiegewinnung anfallenden freien Radikale anführt. Glutathion spielt eine

wichtige Rolle bei den Entgiftungsaufgaben der Leber, ist für ein gesundes Immunsystem von großer

Bedeutung und ein wichtiger Regenerator des Vitamin C. Es ist damit wohl unnötig auf die Bedeutung einer

extra Zufuhr hinzuweisen. Glutathion ist ein Tripeptid - drei in einer Kette angeordnete Aminosäuren die leicht

vom Verdauungssaft des Magens zerlegt werden, um dann über den Blutstrom sogleich den Zellen zugeführt

zu werden. Glücklicherweise produziert unser Körper relativ viel davon (die zelluläre Konzentration liegt z. B.

millionenfach über der des Vitamin E) und die Liponsäure trägt durch ihr Regenerationsvermögen dazu bei,

dieses Niveau nach Möglichkeit aufrecht zu erhalten.

Der Bedarf an Antioxidantien endet nie

Im Rahmen des genannten Netzwerkes von Antioxidantien tendieren die chemischen Interaktionen zwischen

diesen Molekülen zur Regeneration, zurück zur alten antioxidativen Kapazität, um immer wieder aufs neue

zum Angriff auf freie Radikale bereit zu sein. Das wirksamste Molekül zur Stimulation dieses Regenerationsprozesses

und das einzige das wiederum alle anderen zu regenerieren vermag ist die Alpha-Liponsäure. Die

regenerativen Prozesse verlaufen keineswegs in voller Perfektion und es ist ein ständiger, unerwünschter

Verlust an antioxidativ wirksamen Molekülen zu verzeichnen. Des weiteren verlaufen all unsere biochemischen

Stoffwechselprozesse keinesfalls gleichmäßig und ständig. Die Rate des Verlustes an Antioxidantien

hängt zum großen Teil von der Produktionsrate der Antioxidantien und diese vollzieht sich nur in Schüben,

besonders nach einer Mahlzeit oder intensiver körperlicher Aktivität wenn die Stoffwechselprozesse ihre

Höhepunkte erreichen. In jedem Fall müssen die Verluste an Antioxidantien durch chemische

Synthesetätigkeit unseres Körpers und durch Zufuhr von außen wieder aufgefüllt und ergänzt werden. Mit den

Vitamin-Antioxidanzien ist die Ergänzung nicht nur eine Möglichkeit sondern geradezu eine Notwendigkeit,

denn per Definition ist der Körper nicht in der Lage Vitamine selbst zu synthetisieren.

Weitere Infos:

Alpha-Liponsäure, auch Thioctsäure genannt, ist eine schwefelhaltige Fettsäure. Möglicherweise ist Alpha-

Liponsäure eine für den Menschen essentielle Substanz mit vitaminähnlicher Wirkung. Sie wurde 1952

erstmals aus Lebergewebe rein isoliert und die Struktur aufgeklärt. Charakteristisch für die Struktur der Alpha-

Liponsäure ist der Gehalt von zwei Schwefelatomen in einem Ringsystem. Dadurch kann Alpha-Liponsäure

ein sog. intramolekulares Redoxsystem bilden, das mit zahlreichen Oxidantien reagieren kann.

Diabetes mellitus

Zur Behandlung der diabetischen Polyneuropathie. Grundlage für die therapeutische Wirksamkeit bei

diesem Leiden ist die Erkenntnis, dass bei Diabetes mellitus Alpha-Liponsäure-abhängige Stoffwechselwege

in ihrer Aktivität eingeschränkt sind. Diese metabolischen Veränderungen können zu Funktionsausfällen von

Nerven, d.h. Taubheitsgefühlen (z.B. diabetischer Fuß) und Reflexausfällen führen. Durch die erhöhte Zufuhr

von Alpha-Liponsäure werden die bestehenden Enzymblockierungen aufgehoben bzw. verringert und der

Energiestoffwechsel aktiviert. Beim Patienten kommt es zu einer Verbesserung der Nervenleitfähigkeit. Meist

wird dabei zunächst Alpha-Liponsäure hoch dosiert (ca. 300-600 mg/Tag) intravenös verabreicht (ca. 2

Wochen lang), anschließend erfolgt eine orale Verabreichung von ca. 200- 400 mg/Tag.

Lebererkrankungen

Alpha-Liponsäure hat eine "leberschützende" Wirkung. Dabei wurde eine Senkung von pathologisch

erhöhten Leberwerten sowie eine Steigerung der Leberdurchblutung nachgewiesen. Die Dosierung beträgt bei

oraler Gabe ca. 100-300 mg/Tag.

Antiarteriosklerotische Wirkungen

Bei tierexperimentellen Untersuchungen wurden Schutzwirkungen gegen eine bei Tieren experimentell

ausgelöste Arteriosklerose festgestellt. Es wird angenommen, dass diese Effekte aufgrund der Antioxidans-

Eigenschaften (siehe Abschnitt Antioxidantien) der Alpha-Liponsäure auftreten.

Schwermetallvergiftungen

Alpha-Liponsäure wird bei Schwermetallvergiftungen eingesetzt. Die Aufnahme von Schwermetallen in die

Organe lässt sich dabei verringern. Insbesondere kann die Kupferausscheidung beim Morbus Wilson

gesteigert werden. Für Amalgamgeschädigte ist von besonderem Interesse, dass Alpha-Liponsäure in der

Lage ist, Quecksilber zu binden und es dadurch 12- bis 37 mal schneller als normal über die Galle

ausgeschieden werden kann.

Überdosierung und Nebenwirkungen

Nach oraler Zufuhr auch in sehr hoher Dosierung sind keine Nebenwirkungen bekannt.

Alpha-Liponsäure bei diabetischer Polyneuropathie

von Eva Melzer, München

Eine optimale Stoffwechselführung ist Grundvoraussetzung, um diabetische Spätfolgen zu vermeiden.

Eine einmal aufgetretene diabetische Polyneuropathie lässt sich durch eine gute Blutzuckereinstellung

jedoch nicht mehr beeinflussen. Beachtliche Erfolge verspricht hingegen der Einsatz von Alpha-

Liponsäure.

Häufig ist ein harmloses Kribbeln in den Füßen oder ein Gefühl, als ob man auf Watte liefe, das Erste, was ein

Diabetes-Patient von einer Polyneuropathie spürt. Fatal, denn diese Symptome werden allzu häufig lange Zeit

nicht ernst genommen oder gar ignoriert. Erst wenn der Fuß scheinbar aus heiterem Himmel schlecht heilende

Wunden aufweist oder sich dunkel verfärbt, suchen Betroffene ärztlichen Rat. Ausgelöst durch eine mangelhafte

Versorgung innerhalb der Nervenzellen, treten zunächst Funktionsstörungen und später Degenerationen

bis hin zum Axonuntergang auf. Der Patient nimmt diesen Prozess zunächst in Form von Brennen,

Schmerzen oder Störungen des Tastsinns, so genannten Parästhesien, wahr. Diese Symptome werden

bereits durch unterschwellige Reize ausgelöst oder entstehen spontan ohne äußeren Einfluss. Im weiteren

Verlauf der Erkrankung signalisieren herabgesetzte Berührungs-, Schmerz- und Temperaturempfindungen

den Funktionsausfall der betroffenen Nervenleitbahnen. Hier offenbart sich die Tücke dieser Störung: Durch

das eingeschränkte Empfindungsvermögen bemerkt der Patient nicht, wenn Druckstellen, Rötungen oder

Blasen entstehen. Auch kleine Risse der Haut bleiben unentdeckt. Unbehandelt entwickeln sich derartige

Bagatellverletzungen über Ulzera bis hin zum Gangrän – eine Amputation droht.

Damit es erst gar nicht soweit kommt, sind eine tägliche Pflege und Selbstbeobachtung der Füße sowie

geeignetes Schuhwerk erforderlich. Bei der Therapie steht zunächst die gute Stoffwechselführung des

Diabetikers im Vordergrund, wenngleich inzwischen wissenschaftlich belegt ist, dass selbst eine normnahe

Blutzuckereinstellung das Fortschreiten der Nervenschädigungen nicht aufhalten kann.

Die Therapiemöglichkeiten beschränkten sich bislang auf den Einsatz trizyklischer Antidepressiva,

Antikonvulsiva oder stark wirksamer Analgetika, um die teils massiven Schmerzzustände zu beherrschen. Auf

Grund der ausgeprägten Nebeneffekte und der ausschließlich symptomatischen Wirkungsweise eignen sich

diese Stoffe jedoch nur für eine vorübergehende Anwendung.

Mit dem Antioxidans Alpha-Liponsäure steht nun eine Substanz zur Verfügung, die nicht nur

symptomatisch wirkt, sondern auch durch Radikalbindung und Komplexierung von Metall-Ionen in die

pathophysiologischen Mechanismen eingreift. Dadurch verbessert sie die Blutversorgung der Nerven. Die

Ergebnisse einer bislang unveröffentlichten Metaanalyse, die vier randomisierte kontrollierte Doppelblindstudien

mit insgesamt 1258 Diabetikern umfasst, stellte Professor Dr. Dan Ziegler, Düsseldorf, auf einem

Presseworkshop in München vor. Wie die Analyse zeigt, reduziert eine dreiwöchige Infusionstherapie mit 600

mg Alpha-Liponsäure täglich (mit Pausen an den Wochenenden) die Hauptsymptome wie Schmerzen,

Parästhesien, Taubheits- und Kribbelgefühl signifikant. Auch funktionelle Defizite wie Muskelreflexe konnten

während der dreiwöchigen Beobachtungsdauer positiv beeinflusst werden. Sind jedoch im Verlauf der

Erkrankung bereits irreversible Degenerationen und Funktionsverluste an den Nervenfasern aufgetreten, lässt

sich die Funktion auch durch Alpha-Liponsäure nicht zurückgewinnen.

Die gute Verträglichkeit der Alpha-Liponsäure erwies sich in der Metaanalyse als maßgeblicher Vorteil

gegenüber den oben genannten symptomatischen Therapiemaßnahmen. Weitere Untersuchungen, inwieweit

sich die Substanz für eine orale Therapie bei diabetischer Polyneuropathie eignet, laufen derzeit. Erste

Ergebnisse hierzu werden jedoch erst in einigen Jahren erwartet.

(dgk/DDFI/vera) Alpha-Liponsäure, deren antioxidative Wirkungen bekannt sind, verbessert unter anderem die

Eigenschaften der Nervenleitung und die Durchblutung der Nerven. Aus diesem Grund ging eine

internationale Studiengruppe in der SYDNEY-Studie der Frage nach, ob Alpha-Liponsäure auch die bei der

diabetischen Nervenerkrankung auftretenden Beschwerden verbessert, berichtet das Deutsche DiabetesForschungsinstitut

(DDFI) in Düsseldorf. Außerdem sollten Sicherheit und Wirksamkeit von Alpha-Liponsäure

durch den "Total Symptom Score" beurteilt werden, einer Methode zur subjektiven Beschreibung der

neuropathischen Symptome durch eine Gesamtpunktezahl. 120 Studienteilnehmer mit stabiler

Blutzuckereinstellung, die an einer diabetischen Nervenerkrankung mit Empfindungsstörung (sensomotorische

Polyneuropathie im Stadium 2) litten, wurden in zwei gleiche Gruppen aufgeteilt (parallel, doppelblind). Die

eine Gruppe erhielt 600 mg Alpha-Liponsäure, die andere Gruppe ein Scheinmedikament (Placebo) als Infusion.

Beide Gruppen wurden insgesamt 14 Mal an fünf Tagen in der Woche, jeweils einmal täglich, behandelt.

Untersucht wurde die Änderung des Gesamtpunktezahl der täglichen Beurteilungen von Schwere und Dauer

der Nervenerkrankung im "Total Symptom Score" (primärer Endpunkt). Außerdem wurden die

Gesamtpunktezahlen der Zeichen und Symptome der diabetischen Nervenerkrankung, der

Nervenleitgeschwindigkeit, der Tests zur Prüfung der Hautempfindung (quantitative sensorische Tests) und

des Tests zur Bestimmung einer vegetativen Nervenerkrankung am Herzen ausgewertet (sekundäre

Endpunkte).

Zu Beginn der Studie unterschieden sich beide Gruppen nicht wesentlich hinsichtlich Stoffwechseleinstellung

und sekundärer Endpunkte. Nach 14 Behandlungen hatte sich der "Total Symptom Score" in der mit Alpha-

Liponsäure behandelten Gruppe um durchschnittlich 5,7 Punkte verbessert, in der Placebogruppe nur um

durchschnittlich 1,8 Punkte. Eine wesentliche Verbesserung zeigte sich im Vergleich zur Placebogruppe

ebenso bei jeder einzelnen Komponente des "Total Symptom Score" (stechende und brennende Schmerzen,

Taubheitsgefühl und Kribbeln), bei den Zeichen einer Nervenerkrankung, bei der

Nervenleitgeschwindigkeit und bei der zusammenfassenden Beurteilung der Schwere der Nervenerkrankung.

Aufgrund fehlender Nebenwirkungen und der Wirksamkeit auf die Beschwerden der Neuropathie ist die Alpha-

Liponsäure ein nützliches Medikament zur Behandlung der diabetischen Neuropathie, beurteilt Prof. Dr. Dan

Ziegler vom DDFI die Ergebnisse der Studie. 

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