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Synthol

11.01.2017 11:03

Synthol

Anfang der 90er begann der Fokus auf den Oberarm durch einen bekannten Kraftsportler aus Österreich, der zu diesem Zeitpunkt die größten Oberarme der Welt besaß. 64cm wurde der Oberarmumfang gemessen. Es wurde zwar immer wieder betont, dass dies lediglich mit der Genetik für einen solchen Arm und einem bestimmten Trainingssystem zu verdanken ist. Mittlerweile kennt jeder dieses Geheimnis: Injizierbares Öl, bzw. SyntholSYNTHOL war zu Beginn für die meisten Bodybuilder die reinste Wunderwaffe. Ein Oberarmumpfang von 55cm-65cm oder sogar mehr sind heutzutage im Bodybuilding nicht mehr das Ding der Unmöglichkeit. Gerade der Bizeps gilt als der Männermuskel schlechthin. Daher ist es auch kein Wunder, dass sehr viele Bodybuilder versuchen, diesen an sich recht kleinen Muskeln so groß wie möglich zu bekommen. Leider geschieht dies nicht immer zum Vorteil des Athleten und sieht auch teilweise ziemlich merkwürdig aus.

Synthol

Heutzutage kommt bei Bodybuildern und Kraftsportathleten Synthol immer mehr zum Einsatz, was nicht zuletzt ein Blick auf die Mr. Olympia Bühne beweist. Es fällt sogar mittlerweile leichter, die mit Synthol aufgespritzten Athleten aufzuzählen, als die, die ohne Synthol auf die Bühne gehen. Natürlich wird hier versucht genetische Defizite zu verstecken, doch in den meisten aller Fälle wird das Gegenteil erreicht. Ein mit Öl aufgespritzter Muskel verliert seine Form, die Muskulösität und die Definition. Der mit Synthol aufgespritze Muskel wirkt wie ein großer, plumper Klumpen, ohne Details und Einschnitte, also alles was nichts mit einem definierten Körper zu tun hat. Dieser Wahn geht mittlerweile soweit, dass fast gar kein Muskel mehr ausgelassen wird. Während man sich sonst eher auf kleinere Muskeln wie den Bizeps und Trizeps beschränkt hat, gehen andere Athleten soweit, dass sie ihre Schultern, Waden, Brust oder sogar Oberschenkel aufspritzen. Das Ergebnis gleicht oftmals eher einer Freakshow. Die Körperteile passen nicht mehr zueinander und die schwammig aussehenden und wie Speck glänzende Beulen erinnern eher an überdimensionale Mückenstiche. Die Bizepsspitzen, die beim Anspannen teilweise bis hin zum Handgelenk reichen, sehen nach allem anderen aus, als nach einer sportlichen Leistung. Wie weit darf man eigentlich gehen. Solange die Kampfrichter einen mit Synthol hochgespritzten Bodybuilder beim Wettkampf nicht disqualifizieren, bleibt es jedem Athleten selbst überlassen, wie weit er gehen will. Wer injizierbares Öl anwendet, sollte sich allerdings vorher über mögliche Risiken und die optimale Anwendung aufklären lassen.

Synthol Opfer

Synthol Opfer

Mittlerweile kursieren jede Menge Bilder und Videoaufnahmen von Synthol Opfern im Netz. Diese Bilder haben alle eins gemeinsam, sie zeigen deutlich, dass eine Anwendung mit Synthol ganz schön aus dem Ruder geraten kann und sind zum Glück eher eine Abschreckung, als eine Motivation. Ein Synthol Opfer ist sehr leicht zuerkennen, so sind die Muskel doch eher deformiert, anstatt dass eine saubere Teilung drin zu sehen ist.

Synthol Nein Danke

Synthol Nebenwirkungen

Synthol NebenwirkungenDie möglichen Nebenwirkungen durch eine Anwendung mit SYNTHOL sind vielschichtig.

  • Nervenschädigungen durch Injektionen in besonders sensible Regionen (z. B. den Bizeps)
  • Lungenembolien
  • Schlaganfall
  • Herzinfarkt
  • Abszessen, bei denen infiziertes Gewebe herausgeschnitten werden muss
  • Absterben der Muskelfasern, durch wiederholtes Injizieren von größeren Syntholmengen in den selben Muskel
  • verkürzte Muskelansätze

Da die meisten Bodybuilder wohl eher keine medizinische Grundausbildung absolviert haben, wissen die meisten gar nicht, wo die wichtigen Nervenbahnen entlang führen und können daher beim Injizieren auch den ein oder anderen Nerv verletzen. Im harmlosesten Fall bekommt der Anwender für einige Tage oder Wochen danach ein Schmerz oder Taubheitsgefühl. Im schlimmsten Fall können die Nerven derart beschädigt werden, dass der betroffene Teil für immer paralysiert bleibt und sogar die Muskelfasern absterben, die umher liegen.

Solang sich das "Synthol" im Muskel befindet, fällt das gar nicht unbedingt auf. Hört der Athlet mit den Syntholinjektionen auf und der Körper baut das eingespritzte Öl langsam ab, wird das Problem erst deutlich. Der Muskel wird noch als zuvor, weniger funktionstüchtig und kann auf Grund der zurückgebildeten Muskelfasern in seiner Form für immer verändert sein. Am Trizeps wird es besonders deutlich. Ein normaler, bis fast zum Ellenbogen reichender Trizpesmuskelansatz verkürzt sich durch die Syntholinjektionen und der Trizepsmuskel erscheint nun höher liegend, d.h. es klafft eine größere Lücke zwischen Ellenbogen und Ansatz des Trizeps. Das Selbe kann natürlich auch beim Bizeps passieren.

Dazu kommt das Risiko, dass jede Injektion die Gefahr eines Abszesses mitbringt. Sogar bei Ärzten und Doktoren, die in der Regel überaus sauber und antiseptisch arbeiten, kann so etwas passieren. Werden hohe Mengen in häufig kurzen Abständen in denselben Bereich injiziert, steigt die Gefahr eines Abszesses weiter an. Hat sich ein Abszess gebildet, hilft bei der Früherkennung gewöhnlich die Behandlung mit starken Antibiotika. Aber woran erkennt man die Bildung eines Abszesses? In der Regel erhitzt sich die Einstichstelle und es entsteht eine Druckempfindlichkeit. Wird der Arzt zu spät aufgesucht und ist das umliegende Gewebe schon mit infiziert, hilft nur noch das Herausschneiden. Das Ergebnis sind Löchern und vollkommen deformierte Muskeln.

Gelangt beim injizieren aus versehen Synthol in ein Blutgefäß , treten unter Umständen noch schlimmere Nebenwirkungen auf. Das injizierte Öl kann zur Lunge transportiert werden und eine Lungenembolie auslösen. Wird Synthol zum Herzen transportiert, kann dies in einem Herzinfarkt enden. Landet es im Gehirn, kann es einen Schlaganfall auslösen. Alle drei Möglichkeiten können tödlich enden. Den meisten Bodybuildern sind solche Gefahren leider egal, wie die vielen Beispiele auf so ziemlich jeder Wettkampfbühne immer wieder beweisen. Das zeigt doch, wie groß, bzw. wie klein das eigene Ego ist, was gepusht werden muss.

Synthol kaufen

Synthol

Achtung, das soll keine Bauanleitung für Synthol sein, sondern lediglich darüber aufklären, was Synthol eigentlich ist. Daher verzichten wir auch darauf, die genauen Mengenangaben aufzulisten. Synthol besteht nach der Originalformel des Erfinders von Synthol, Christopher Clark, aus folgenden drei Zutaten

  • Öl (in der Regel MCT-Öl)
  • Benzylalkohol (zum Sterilisieren der Mischung)
  • Lidocain (Schmerzstiller)

Christopher Clark suchte nach einem Mittel, womit sich die Muskeln schnell und einfach aufspritzen ließen und entwickelte daraufhin Synthol. Kurz darauf stellte er fest, dass dieser Name bereits ein geschütztes Warenzeichen war. Also nannte Clark seine Formel in „Pump’n Pose“ um und brachte damit im Kraftsport und Bodybuilding einen Stein ins Rollen. Der ursprüngliche Name „Synthol“ blieb jedoch an seinem Produkt hängen . Heute spricht man noch immer von Synthol, wenn man injizierbares Öl meint. Clark stieß mit seiner Erfindung auf eine Goldmine, so gab es doch tausende Bodybuilder, die mit dem Umfang ihres Oberarms, ihrer Waden oder ihrer Schultern unzufrieden waren und nach einer schnellen Lösung suchten. Das Originalrezept von Clarks Pump’n Pose ist bis heute mehrfach kopiert worden. Gerade in Amerika gibt es viele verschiedene Produkte, die sich in der Zusammensetzung allerdings weitestgehend gleichen.

Anwendung von Synthol

Die Mischung wird tief intramuskulär in die gewünschte Körperpartie appliziert. Hier verkapselt sich das injizierte Öl mit den Muskelfaszien. Da der Körper mit diesem Fremdkörper nicht gerade einverstanden ist, werden etwa 30% des injizierten Öls innerhalb der ersten vier Wochen vom Körper metabolisiert und wieder abgebaut. Die restlichen 70% bleiben allerdings für mehrere Monate zwischen den Faszien und dem Narbengewebe.


Kommentare

Synthol ist ekelhaft

Manuela S., 22.05.2017 15:48

Synthol find ich nicht gut und ist was für Spinner aus dem Ghetto

daniel f., 21.05.2017 10:00
Einträge gesamt: 2

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