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Gynäkomastie (Gyno)

06.09.2016 09:41

Gynäkomastie (gyno)

Gynäkomastie in Fachkreisen auch GYNO genannt ist wirklich keine schöne Sache für den Mann. Diese kann durch Aromatasehemmer und Östrogen-Blocker vernichtet werden

Gynäkomastie

Wenn von einer Gynäkomastie oder auch weniger netter ausgedrückt Bitch Tits gesprochen wird, ist ein überschnittliches Brustwachstum beim Mann gemeint. Das Drüsengewebe durchläuft, ähnlich wie in der Pubertät bei einem Mädchen, verschiedene Stadien. Die Ärzte unterscheiden die unterschiedlichen Formen der Gynäkomastie anhand ihrer Ursachen. Je nachdem, ob es sich dabei um einen natürlichen (physiologischen) oder einen krankhaften (pathologischen) Prozess handelt, weiß der Arzt ob und wie die Gynäkomastie behandelt werden muss und kann.

Mögliche Gründe einer physiologischen Gynäkomastie

  • Neugeborenengynäkomastie: Da männliche Babys während der Schwangerschaft und in den ersten Wochen ihres Lebens in Kontakt mit weiblichen Hormonen der Mutter kommen, haben auch hier mehr als die Hälfte aller männlichen Neugeborenen in den ersten Wochen einen kleinen Brustansatz. Dieser bildet sich allerdings mit der Zeit auch zurück. Das Östrogen wird sowohl durch die Plazenta, sowie durch die Muttermilch an das Kind weiter gegeben. Da die Leber des Kindes dieses Hormon in den ersten Lebenswochen noch nicht so richtig abbauen kann, hat das Östrogen anfangs noch einen größeren Einfluss auf die Entwicklung des Kindes, wodurch es zu einer leichten Brustbildung kommen kann.

  • Pubertätsgynäkomastie: Viele Jungen kennen es, während der Pubertät kann es bei manchen Jungen zu einem Brustwachstum kommen. Hier haben wir ebenfalls eine veränderte Balance der Sexualhormone. Durch die gravierende Umstellungen des Hormonhaushalts kann es vorkommen, dass auch weibliche Sexualhormone vermehrt gebildet werden. Die Pubertätsgynäkomastie bildet sich allerdings in der Regel bis zum 20. Lebensjahr wieder zurück. Sollte sie bestehen bleiben, kann das Drüsengewebe chirurgisch entfernt werden. Für sehr viele Jugendliche ist die Pubertätsgynäkomastie peinlich und das Selbstbewusstsein leidet. Fettgewebe spielt bei der Umwandlung des männlichen Geschlechtshormons Testosteron zum weiblichem Östrogen eine Rolle, wodurch die Pubertätsgynäkomastie bei übergewichtigen Jugen häufiger vorkommt.

  • Altersgynäkomastie: Da im Alter der Anteil an Fettgewebe zunimmt und die Produktion von Testosteron abnimmt, kann es auch im Alter zu einer sogenannten Altersgynäkomastie kommen. Im Fettgewebe kommt das Enzym Aromatase, welches Testosteron zu Östrogen umwandelt, reichlich vor. Kommt dann noch Übergewicht dazu, wird das Wachstum des Brustdrüsengewebes verstärkt gefördert.

Mögliche Ursachen einer pathologischen Gynäkomastie

  • Erbliche Gynäkomastie

  • Chronische Erkrankungen

  • Lebererkrankungen

  • Niereninsuffizienz

  • Unterernährung

  • Verlust eines oder beider Hoden

  • Krebserkrankungen

  • Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose).

  • Medikamentenmissbrauch, Drogen, Alkohol, Kiffen oder sogar Pflegeprodukte

Die Gynäkomastie kann sowohl einseitig oder beidseitig im Brustbereich auftreten. Eigentlich ist eine Gynäkomastie ein Symptom und keine eigenständige Krankheit. Damit die richtige Therapie entwickelt werden kann, muss der Auslöser gefunden werden

Im Normalfall ist eine Gynäkomastie eher schmerzfrei. Sollte sie allerdings extremer ausfallen, können durchaus unangenehme Begeleiterscheinungen auftreten. Eine Gynäkomastie kann zu Beschwerden führen, wie einem Spannungsgefühl in den Brüsten, Bewegungseinschränkungoder einer besonderen Berührungsempfindlichkeit an den Brustwarzen.

Sie kann aber auch ausschließlich durch die Größenzunahme Beschwerden bereiten. So kann der Betroffene unter einer enormen psychischen Belastung leiden. Das führt dazu, dass Umkleiden, Sport und Schwimmbäder aus Peinlichkeit gemieden werden. Selbst Sex kann sogar ein großes Problem darstellen und es bleibt einem nur noch die Selbstbefriedigung.

In den meisten Fällen beeinflusst eine Grunderkrankung, ein normaler Körperprozess, Medikamente oder Drogen das Hormonverhältnis von Testosteron und Östrogen. Der normale Testosteronspiegel liegt bei einem erwachsenen jungen Mann bei ca. sechs Nanogramm pro Milliliter Blut (ng/ml) und der normale Östrogenspiegel bei 20 bis 40 Picogramm (pg/ml). Dies ergibt ein Testosteron/Östrogen-Quotient von etwa 200-300.Da das Brustdrüsengewebe sehr sensibel auf Schwankungen im männlichen Hormonhaushalt reagiert, kann es bei Störungen des Gleichgewichtes zu einem Brustwachstum beim Mann kommen. Alle Faktoren, die in dieses Gleichgewicht eingreifen, spielen daher als Risikofaktor für die Entstehung eine Rolle.

Es wird zwischen der Gynäkomastie und der sogenannten Pseudogynäkomastie (Lipomastie) unterschieden. Bei dieser Störung wird lediglich Fett in die Brust eingelagert. Eine Pseudogynäkomastie entsteht also in der Regel durch Übergewicht. In letzterem Fall hilft meist daher abnehmen oder Körperfettanteil reduzieren.

Gynäkomastie Behandlung

Ist die Ursache bekannt und behandelbar, steht an erster Stelle, den Hormonhaushalt wieder ins Gleichgewicht zu korrigieren. Das kann bereits mit einfachen Mitteln wie einer Umstellung der Ernährung oder dem Verzicht auf versteckte Östrogenquellen von außen erfolgen. Falls dies nicht zum Erfolg führt, kann man mit Medikamenten in den Hormonhaushalt eingreifen. Das kann durch eine direkte Zufuhr von Testosteron sein oder indem die Umwandlung, Herstellung und Wirkung des weiblichen Hormons Östrogen blockiert wird, also mit einem sogenannten Östrogenblocker wie z.B. ATD (1-4-6-androstatriene-3-17-dion).

Gynäkomastie Operation

Als letzten Ausweg wäre eine Operation zu erwägen, bei der das überflüssige Brustdrüsengewebe entfernt wird. Da dies eine reine Schönheitsoperation ist, zahlt der Patient hier auch die Kosten. Die Krankenkassen übernehmen diese Behandlung nur in seltenen Fällen. Wichtig ist hierbei allerdings zu beachten, dass die Ursachen ausgeschlossen werden können, die zu einer erneuten Gynäkomastie führen können.


Kommentare

Coolster Satz : Gynäkomastie in Fachkreisen auch GYNO genannt.

Anonym, 10.09.2016 10:09
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