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Libido

18.08.2016 16:39

libido

Libido Definition

Als Libido wird im allgemeinen Sprachgebrauch die sexuelle Lust oder auch das Begehren bezeichnet. Fühlen wir uns frisch verliebt oder begehren wir eine bestimmte Person, haben wir eine starker Libido. Es gibt auch Menschen, die von Natur aus eine starke Libido haben. So lange sich das sexuelle Verlangen in einem gesunden Maße befindet, machen wir uns häufig keine Gedanken darüber. Mit dem Begriff Libido ist also nur das Verlangen gemeint.

Schwache Libido

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Eine schwache Libido wirkt sich zwangsläufig nicht auf die sexuelle Erregbarkeit und die Orgasmusfähigkeit aus. Das bedeutet Männer können trotz einer geringer Libido eine ganz normale Erektion bekommen und natürlich auch ejakulieren. Frauen mit einer geringeren Libido können Scheidensekret bilden und feucht werden. Dem weiblichen Orgasmus steht eine schwache Libido ebenfalls nicht im Weg. Mit einer schwachen Libido ist somit nur das fehlende Verlangen nach Sex gemeint. Auch wenn die eigentliche sexuelle Funktion nicht eingeschränkt ist, ergreifen Menschen mit einer schwächeren Libido seltener die Innitiative zum Geschlechtsverkehr.

Libido lässt nach

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Doch was ist, wenn wir tief in uns spüren, dass das eigene Verlangen oder das des Partners in der letzten Zeit weniger geworden ist? Häufig kommen wir dann ins Grübeln, ob etwas mit uns nicht mehr stimmt. Sei es gesundheitlich oder der Partner uns sogar nicht mehr attraktiv findet. Wir können Dich beruhigen, das das sexuelle Verlangen nicht immer da ist, kann ganz unterschiedliche Gründe haben, die noch nicht einmal besonders schwerfällig sein müssen.

Grundsätzlich sollte bei einer schwachen Libido erst einmal geklärt werden, ob es ernsthafte medizinische Gründe dafür gibt. So können hormonelle Veränderungen, bestimmte Medikamente oder Erkrankungen wie beispielsweise Herz-Kreislauferkrankungen, Nierenversagen, HIV einen Einfluß auf die Libido haben.

Als nächsten Schritt sollte geprüft werden ob psychische oder soziale Ursachen vorliegen könnten. Möglich Ursache können sein:

  • Stress
  • Depression
  • Angststörungen
  • Angst vor Sex (z.B. auf Grund eines traumatischen Erlebnisses oder einer sexualfeindlichen Erziehung)
  • Angst vor peinlichen Momenten, wie einer mangelden Errektion
  • Fehlendes Selbtbewusstsein (Frauen finden sich oft nicht attraktiv genug)
  • Konflikte in der Partnerschaft
  • Existenzangst (häufig bei Selbstständigen oder bei hohen Schulden)

Treten im Laufe einer Beziehung Probleme auf oder ist das Paar so im Alltagstrott gefangen, kann es ebenfalls sehr häufig zu einer sexuellen Unlust kommen. Dieser Prozess beginnt sehr schleichend und trifft leider viele Paare. Der Druck, der in der heutigen Zeit herrscht, immer perfekt zu funktionieren, kann den gesamten Organismus schwächen. Das wirkt sich natürlich auch auf die Libido aus. Mangelnde Nähe oder Zeit füreinander, fehlende oder gar negative Kommunikation, unzureichender Austausch und Beachtung der persönlichen Bedürfnisse führen sehr dazu, dass die Partner buchstäblich keine Lust mehr aufeinander verspüren. Darüber hinaus kann der übermäßige Konsum von Alkohol und anderen Drogen die Libido ebenfalls negativ beeinflußen.

Wenn beide Partner in Vollzeit arbeiten, sollte der Haushalt aufgeteilt werden, damit die Last nicht nur den Schultern von einem Partner nicht Schulter lastet . Das Schlafzimmer sollte nur zum Schlafen und für den romantischen Anlass sein. Schnell schleichen sich Gewohnheiten ein, dass die Kinder mit ins Bett kriechen, nachdem sie einen schlechten Traum gehabt haben oder die Kuschelzeit mit der Katze oder dem Hund geteilt wird. So gemütlich das auch sein mag, es sind große Stimmungskiller. Es kann einige Zeit dauern, um diese Gewohnheiten zu brechen, aber es wird das Bett wieder sexy machen.

Wenn wir uns das Bild in der Werbung betrachten oder das was uns die Social Media Kanäle vermitteln, dann sind wir immer perfekt in shape, top gestylt, erfolgreich und der Alltag wird mit Bravour gemeistert. Da wir immer so super dufte draus sind, haben wir natürlich auch immer Lust und sind Allzeit bereit (Ironiemodus off). Leider sieht die Realität sehr häufig ganz anders aus: Stress, Beziehungsprobleme, Erkrankungen , Alkohol- und Drogenkonsum gegen den Alltagsstress, Medikamente rauben uns einfach die Kraft und damit auch die Lust auf Sex.

Libido steigern Frau Hausmittel

Ca. 30 Prozent aller Frauen zwischen 18 und 59 Jahren zeigen mangelndes Interesse an sexuellen Aktivitäten. Grundsätzlich sollte bei einer nachlassenden Libido immer vorab eine Untersuchung beim Arzt durchgeführt werden, um medizinsche Ursachen auszuschließen

Genau wie beim männlichen Körper, kann es auch beim weiblichen Körper dazu kommen, dass bestimmte Erkrankungen, Medikamente oder Alkohol- und Drogenmissbrauch die Libido schwächen. Veränderungen im Hormonhaushalt können ebenfalls zu einem negativen Einfluss führen. Während der Wechseljahre sinkt der Östrogenspiegel, was oft zu Scheidentrockenheit führt und somit logischerweise auch das Verlangen nach Geschlechtsverkehr verringert.

Das männliche Geschlechtshormon Testosteron spielt auch im weiblichen Körper eine wichtige Rolle für die Libido. Um die Libido von Frauen in den Wechseljahren anzuregen, empfehlen sogar manche Mediziner eine Testosteronzufuhr.

Kann der Arzt körperliche Ursachen ausschließen, hilft eventuell der Besuch eines Therapeuten, denn sehr häufig sind die Ursachen einer schwachen Libido bei Frauen im psychisch-sozialen Bereich.

Mögliche Gründe dafür können sein:

  • Privater Stress
  • Überforderung im Beruf
  • Konflikte mit dem Partner
  • Seelische Traumata wie Missbrauch
  • Angst vor Schmerzen beim Geschlechtsverkehr

Wurde die Ursache gefunden, kann gezielt an den Belastungen gearbeitet werden. Schmerzen beim Geschlechtsverkehr können beispielsweise durch eine besonders entspannte Atmosphäre und einem ausgiebigen Vorspiel entgegen gewirkt werden.

Häufig haben Frauen auch in den ersten Monaten nach der Geburt eines Kindes keine große Lust auf Sex. Die körperliche und psychische Überforderung kosten viel Kraft. Hier kann es hilfreich mit dem Partner offen darüberzu sprechen, um ihm das Gefühl zu nehmen, dass es an ihm liegen könnte.

Frauen greifen sehr gerne zu Hausmitteln wie Ginseng, Ginkgo, Tribulus, Maca, Knoblauch, Fenchel, Ingwer, Salbei, Bockshornklee, Spargel und Austern um die weibliche Libido anzuregen. Liegen keine ernsthaften Erkrankungen vor, können damit häufig sehr gute Ergebnisse erzielt werden.

Libido steigern Mann Hausmittel

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Bei den Männer zwischen 18 und 59 Jahren berichten je nach Altersgruppe, rund 18 Prozent über anhaltende sexuelle Unlust. Auch hier gilt bei einer schwachen Libido über einen längeren Zeitraum, sollte zuerst ein Arzt aufgesucht werden.

Liegen Erkrankungen wie Diabetes, Niereninsuffizienz, Funktionsstörungen der Schilddrüse oder des Herz-Kreislauf-Systems vor, können diese gezielt behandelt werden.

Manchmal hilft auch schon die Umstellung bestimmter Medikamente um das sexuelle Verlangen wieder anzukurbeln. Mit der Verbesserung des Allgemeinzustandes nimmt auch die sexuelle Begierde wieder zu.

Bestehen Erektionsstörungen oder eine Neigung zum frühzeitigen Samenergus, kann dies durch die Angst vorm „Versagen“ und peinlichen Momenten ebenfalls eine Ursache für eine nachlassende Libido sein. Die zugrundeliegenden sexuellen Funktionsstörungen sollten unbedingt behandelt werden.

Bei älteren Männern kann der Libidoverlust durch eine mit der Zeit natürlicherweise geringeren Testosteronproduktion zusammenhängen. Hier kann der Arzt Testosteronspritzen oder -pflaster verschreiben.

Grundsätzlich können alle Maßnahmen, die die natürliche Testosteronproduktion wieder ankurbeln erfolgsversprechend sein.

Dazu zählen:

  • Kraftsport
  • Ausgewogenen Ernährung mit allen Nährstoffe
  • Vermeidung von Übergewicht
  • Regelmäßige Erholung zur Reduktion von Stresshormonen

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