• +49 (0)9090 - 9592644
Ja, wir liefern Yes, we ship

AUFWÄRMEN

02.04.2014 19:52

Wärmst du dich vor deinem Training auf? Nein?! Wieso nicht?!  Ich schätze mal, dass dein Trainingstag in etwas so ausschaut, wie ich es beschreibe. Also du rufst deine Freunde an und fragst nach, ob jemand Lust auf Gewichte Stemmen hätte. Sobald sich einer freiwillig dazu erklärt hat mitzukommen, werden die Sportklamotten gepackt in die Tasche rein, aus dem Auto raus in die Umkleidekabine. Nachdem du dich fertig angezogen hast, steuerst du dich in die Richtung deines auserwählten Gerätes und packst gleich 20 Kg pro Seite und noch mal 5 Kg, weil die hübsche vom Crosstrainer dich die ganze Zeit anschaut.

 
Nun es mag sich ja gut anhören, jedoch ist das Aufwärmen von größter Bedeutung für dein Körper.
 
 
 
WELCHE AUFGABEN DAS AUFWÄRMEN HAT:
Durch das Aufwärmen werden, deine Muskeln und Gelenke aufgelockert und somit wird  das Verletzungsrisiko verringert
Aktivierung des Herz-Kreislauf-Systems, d.h eine bessere Durchblutung und damit eine besser Nährstoffversorgung des entsprechenden Muskels und die Durchblutung des beteiligten Knorpelgewebes.
Durch das Aufwärmen gewinnt das Knorpelgewebe 30% an Flüssigkeitsvolumen gewinnt, welches dann höhere Belastungen widerstehen  kann.
Bessere Dehnbarkeit des Muskel
Anregung des Stoffwechsels
Körpertemperatur wird erhöht von 38 auf 39 Grad Celsius
 

WIE MAN SICH AUFWÄRMEN SOLLTE:
 
 
Für den Anfang ist es wichtig zu wissen, dass man langsam und koordiniert sich aufwärmt. Zu schnelles und heftiges Aufwärmen würde deinem Körper schaden, denn dadurch würdest du ein Übersäuern deiner Muskulatur verursachen. Das Aufwärmtraining sollte nicht länger als 20 min  und nicht kürzer als 10 min sein, denn beides würde zu Ermüdungserscheinungen führen. Unser Ziel sollte das Erreichen von 39 Grad Celsius sein.
 
 
 
Für den Anfang solltest du dir Übungen aussuchen, bei denen dein ganzes Körper beansprucht wird.
 
Am Besten sind Übungen wie:
 
  • Crosstrainer
  • Stepper
  • Laufband/Joggen
  • Fahrrad (im Fitnessstudio)
 
Jedoch solltest du dich behutsam aufwärmen, dh. es bringt dir nichts wenn du innerhalb von 10-20 min. alles gibst, das wäre wieder zu viel des Guten. Richtig wäre es, wenn du wie gesagt langsam an die Übung rangehst. Beachte dabei wie hoch dein Puls ist.
Hier habe ich für dich die Formel dafür
 
Sagen wir du bist 25 Jahre alt und  ein Mann, dann rechne.
 
(Mann = 220 und Frau = 226)
 
220 – 25 = 195
 
So liegt deine maximale Herzfrequenz bei 195 Schläge pro Minute.
Und so rechnest du weiter deinen Puls für  deinen Warm-Up
195 x (60/100) =  117
195 x (70/100) =  136,7
Beachte dabei, dass dein Puls nicht schon gleich über 136,7 Schlägen pro Minute liegt, denn dann überanstrengst du dich. Erreicht dein Puls, der gleichmäßig zwischen 117 und 136,7 liegt, dann hast du dich genügend aufgewärmt.

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben.