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Aminosäuren

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Aminosäuren kaufen bei American Supps

Bei American Supps bieten wir Aminosäuren in Pulver-, Kapsel-, und Tablettenform an.

Was sind Aminosäuren?

Aminosäuren sind nach Wasser der am zweitmeisten enthaltene Stoff im Körper eines Menschen. Sie sind die einzelnen Bestandteile der Proteine und somit Baumaterial für das gesamte Körpergewebe. Aminosäuren nehmen im Körper eine ganz besonders wichtige Rolle ein und dass nicht nur für den Muskelaufbau. Derzeit sind ca. 400 Aminosäuren bekannt, die für die unterschiedlichsten biologischen Vorgänge verantwortlich sind. Wenn im Sport über Aminosäuren gesprochen wird, ist meistens die Rede von den 20 proteinogenen Aminosäuren. Proteinogen bedeutet, dass aus diesen Aminosäuren Proteine (somit auch für die Muskeln) gebildet werden.

Aus Aminosäuren bildet der Körper Proteine

Proteine sind die Bausteine des Körpers. So bildet der Körper aus Proteine u.a. Muskeln, Bindegewebe, Haut, Haar und Nägel. Sogar Hormone (Botenstoffe) und Enzyme (Katalysatoren) sind Proteine, die aus Aminosäuren gebildet werden. Für die sogenannte Proteinbiosynthese werden ausgewählte Aminosäuren durch Peptidbindungen in bestimmter Reihenfolge zur Polypeptidkette eines Proteins verknüpft. Peptide sind Verbindungen von Aminosäuren und können je nach Größe unterschiedliche Funktionen haben.
Jetzt wird deutlich, warum es so viele unterschiedliche Proteine gibt und aus welchem Grund es so wichtig ist, dass der Körper immer mit allen Aminosäuren versorgt ist.

Essentielle Aminosäuren EAA

Als essentielle Aminosäuren werden die Aminosäuren bezeichnet, die der Körper selber nicht bilden kann und somit über die Nahrung aufgenommen werden müssen. Zu den essentiellen Aminosäuren zählen:

  • Isoleucin: Für die Erhaltung und Regeneration des Muskelgewebes und wichtiger Energielieferant im Ausdauer- und Kraftsport.
  • Leucin: Sehr wichtige Rolle für den Aufbau und Erhalt von Muskeleiweiß und Energiebereitstellung im Muskel.Unterstützt dort verschiedene Heilungsprozesse.
  • Lysin: Beteiligt am Erhalt des Binde- und Muskelgewebes. Zusammen mit Methionin wird Lysin für die Synthese von Carnitin benötigt, welches eine Schlüsselrolle im Fettstoffwechsel einnimmt.
  • Methionin: Vorstufe der proteinbildenden Aminosäure Cystein und ist direkt am Aufbau von Proteinen beteiligt. Zusammen mit Lysin wird Methionin zur Synthese von Carnitin benötigt, welches maßgeblich am Fettstoffwechsel beteiligt ist.
  • Phenylalanin: Wichtige Rolle für die Bildung von Proteinen und zahlreicher wichtiger Hormone, wie zum Beispiel Adrenalin, Noradrenalin und dem Glückshormon Dopamin.
  • Threonin: Wird für die Vitamin B12- und Isoleucin-Biosynthese benötigt.
  • Tryptophan: Ist die Vorstufe jedes Serotonin-Moleküls und kann somit stimmungsaufhellend wirken. Wird nicht ausreichend Tryphtophan über die Ernährung aufgenommen, kann der Körper kein Serotonin bilden. Serotonin gilt als sogenanntes Wohlfühlhormon, das dafür sorgt, dass wir uns gut gelaunt und ausgeglichen fühlen.
  • Valin: Valin ist mit den Aminosäuren Isoleucin und Leucin ein wichtiger Energielieferant für die Muskelzellen und sendet wichtige Botenstoffe für das Nervensystem aus.

In den letzten Jahren haben sich immer mehr spezille Supplements, die alle EAAs enthalten durchgesetzt. EAA Ergänzungen bieten einen Komplex aus essentiellen Aminosäuren und sind besonders für Sportler oder auch andere Personengruppen mit einem höheren Bedarf optimal dafür geeignet, den Bedarf auf unkomplizierte Weise zu decken. Ein genauer Blick auf die Zutaten lohnt sich, da die Industrie gerne schon mal auf verschiedene Tricks zurück greift. Achte grundsätzlich darauf, dass auch wirklich alle essentiellen Aminosäuren enthalten sind und nicht bloß ein Bruchteil.

Semi-Essentielle Aminosäuren

Neben den essentiellen Aminosäuren, auf die der Körper durch die Aufnahme der richtigen Nahrungsmittel angewiesen ist, gibt es auch noch die sogeannten semi-essentiellen Aminosäuren. Diese kann Dein Körper zwar zu einem kleinen Teil selber herstellen, aber er ist darauf angewiesen, dass Du die richtigen Lebensmittel isst, um ausreichend von davon produzieren zu können. Zu den semi-essentiellen Aminosäuren zählen:

  • Histidin
  • Arginin

Nicht-Essentielle Aminosäuren

Zu den nicht-essentielle Aminosäuren zählen:

  • Alanin
  • Asparaginsäure
  • Asparagin
  • Cystein
  • Glutamin
  • Glutaminsäure
  • Glycin
  • Histidin
  • Prolin
  • Serin
  • Tyrosin (essentiell für Kinder)

Verzweigtkettige Aminosäuren (BCAA)

Die essentiellen Aminosäuren Leucin, Isoleucin und Valin bilden eine Gruppe, die BCAAs genannt werden. BCAA ist die die Abkürzung für Branched Chaines Amino Acids, was auf Deutsch verzweigtkettige Aminosäuren bedeutet. Die Bezeichnung "verzweigtkettig" kommt von speziellen chemischen Struktur dieser drei Aminosäuren. BCAAS werden im Kraftsport und Bodybuilding seit sehr vielen Jahren eingenommen und haben auch heute noch einen festen Platz im Supplement-Schrank eines jeden Fitnesssportlers. Kein Wunder, denn BCAAs lassen sich unheimlich vielseitig einsetzen. Ein großer Vorteil der BCAAs ist, dass sie im Vergleich zu den anderen Aminosäuren direkt in der Muskulatur und nicht in der Leber verstoffwechselt werden. Sie gelten als Bausubstanz für die zwei mengenmäßig am häufigsten in der Skelettmuskulatur vorkommenden Aminosäuren Glutamin und Alanin, die besonders stark während Stresssituationen, wie beispielsweise bei einem intensiven Workout, abgebaut werden. Sinken die Alanin- und Glutaminwerte zu stark, gerät die Muskulatur in den gefürchteteten katabolen Zustand. Damit der Körper sich aus diesen Zustand befreit, hat er zwei Möglichkeiten. Entweder verstoffwechselt er wertvolles Muskelgewebe, um daraus BCAAs zu gewinnen, die der Bildung von Glutamin und Alanin dienen oder er nutzt die im Blutkreislauf befindlichen BCAAs. Allerdings muss dafür vor dem Training sehr proteinreich gegessen worden sein, was aufgrund der bevorstehenden Verdauung und dem Schweregefühl während des Trainings, wohl eher weniger üblich ist. Durch eine BCCA Ergänzung vor und während dem Training kann der Körper direkt auf diese zugreifen, da sie bereits schon erwähnt nicht erst über die Leber verstoffwechselt werden und somit dem Körper bereit stehen.

Aminosäuren bilden Ketten

Verkettungen von bis zu 50 einzelnen Aminosäuren nennt man allgemein Peptide. Du kennst den Begriff sicherlich von Aminosäuren- und Eiweisskonzentraten, bei denen oftmals hiervon die Rede ist. Sie stellen den Mittelweg zwischen einem kompletten Protein und der einzelnen Aminosäure dar, können daher mittelschnell vom Körper verwertet werden.

Einige Aminosäuren weisen, sofern sie isoliert zugeführt werden, spezielle Caraktereigenschaften auf. So führt beispielsweise die isolierte Einnahme der nicht-essenziellen Aminosäure Gamma-Aminobuttersäure (GABA) zu einem Anstieg der Wachstumshormonausschüttung, während 4-Hydroxyisoleucin beispielsweise die Insulinrezeptoren an den Zellen sensibilisiert und somit einen bedeutenden Einfluss auf den Insulinhaushalt ausübt.

Wann sind Aminosäuren-Ergänzungen sinnvoll?

Immer wieder taucht die Frage nach dem Sinn oder Unsinn von Aminosäurentabletten und Aminosäurenpulver auf. Hierzu ist die Wissenschaft sich einig: Bei Personen, die ihren Grundbedarf an Protein decken, kann der Einsatz überflüssig sein, da stehts ausreichend Aminosäuren im Körper vorhanden sind, auf die er im Bedarfsfall zurückgreifen kann. Aber der Einsatz von Aminosäurenpräparaten macht direkt nach dem Training Sinn, um eine katabole Stoffwechsellage abzufangen und schnellstmöglich die Regeneration einzuleiten. Ebenso ist der Einsatz von Aminosäuren während des intensiven Trainings, da ein solches Vorgehen erwiesenermaßen die entstehenden katabolen Hormone unterdrückt und den Athleten dadurch erst garnicht in eine katabole Stoffwechsellage kommen lässt.