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Die Wirkung der Antibabypille und hormonfreie Verhütung als Alternative

20.03.2020 15:29

Wer sich mit einem gesunden Lebensstil beschäftigt, stoßt früher oder später auf das Thema Anti-Baby-Pille. Denn zahlreiche Frauen schlucken täglich dieses Medikament ohne sich Gedanken über die Nebenwirkungen zu machen. Warum es sich doch lohnt über ein Absetzen der Pille nachzudenken und welche hormonfreien Alternativen es dazu gibt, erklären wir euch.

Zyklus der Frau
Als Zyklus der Frau wird der Zeitraum vom ersten Tag der Periode bis zum Tag vor dem Einsetzen der nächsten Periode bezeichnet. Dieser Zeitraum dauert in der Regel zwischen 23 und 35 Tage und kann von Frau zu Frau sehr unterschiedlich sein.

Der Zyklus gliedert sich in zwei Phasen:
1. vom ersten Tag der Blutung bis zum Eisprung spricht man von der Follikelphase 
2. nach dem Eisprung bis zum Einsetzen der Periode nennt sich Lutealphase

1. Die Periode
Die Periode dauert meist zwischen 3 und 7 Tagen. Die Gebärmutter wird durch verschiedene Hormone im Körper dazu gezwungen, die zuvor aufgebaute Schleimhaut abzustoßen.
Dies kann teilweise sehr schmerzhaft sein und so einige Frauen können von weiteren Beschwerden, wie Kopfschmerzen, Wasseransammlungen im Körper, sowie Stimmungsschwankungen berichten.

2. Vorbereitung auf den Eisprung
Um den Eisprung vorzubereiten, produziert die Hirnanhangsdrüse ein Follikelstimulierendes Hormon (FSH).
Follikel sind mit Flüssigkeit gefüllte Hohlräume in den Eierstöcken. Jeder Follikel enthält eine
unentwickelte Eizelle. Durch das Hormon FHS wachsen die Follikel, die gleichzeitig Östrogen erzeugen.
Das erklärt, warum der Östrogenspiegel zu Beginn des Zyklus noch sehr niedrig ist und mit dem
Wachstum der Follikel langsam ansteigt. Ein Follikel schlägt sich besonders durch und wird dominant.
In diesem Follikel reift die Eizelle heran. Durch den steigenden Östrogenspiegel bildet sich gleichzeitig die Schleimhaut in der Gebärmutter, die besser durchblutet wird und mehr Nährstoffe enthält. So wird gewährleistet,
dass in Folge einer Schwangerschaft das befruchtete Ei hervorragend versorgt und somit sein Wachstum gesichert wäre. Gleichzeitig sorgt der hohe Östrogenspiegle für die Bildung eines spermienfreundlichen Schleims
(auch Zervix-Schleim genannt). Dieser zeigt sich oft in einem dünnen, dehnbaren, weißlich-trüben Ausfluss. In diesem Schleim können sich Spermien besonders gut fortbewegen und überleben und das sogar mehrere Tage lang.

3. Der Eisprung
Durch den stark ansteigenden Östrogenspiegel erfolgt ein schneller Anstig des luteinisierend Hormons (LH-Anstieg).
Durch diesen LH-Anstieg platzt der dominante Follikel und setzt das reife Ei frei. Dieser Vorgang nennt sich Eisprung (Ovultaion)

4. Nach dem Eisprung
Das reife Ei wandert aus den Eierstock in die Eileiter in Richtung Gebärmutter. Auf diesem Weg kann es von einer Spermie befruchtet werden. Die Eizelle hat eine Überlebenschance von ca. 24 h. Spermien haben eine Überlebensdauer
von 3-5 Tagen, weshalb die Chance einer Schwangerschaft bei Geschlechtsverkehr in den Tagen vor dem Eisprung sehr hoch ist. In dem Moment, in dem der Follikel platzt, veranlasst er die Bildung ein weiteren Hormons (Progesteron).
Progesteron sorgt für einen weiteren Aufbau der Schleimhaut für den Fall einer Schwangerschaft.
In der Zwischenzeit schrumpft der Follikel, produziert aber weiterhin Progesteron und gleichzeitig Östrogen.
Jetzt kann es je nach dem zu den typischen PMS (Prämenstruelles Syndrom) Beschwerden kommen.
Es wird häufig mehr Wasser im Gewebe eingelagert und es enstehen Spannungsgefühle in der Brust, ein aufgeblähter Bauch, Kopfschmerzen Antrieblosigkeit und Stimmungschwankungen.

5. Vorbereitung auf die nächste Periode
Wurde die Eizelle nicht befruchtet, schrumpft der Follikel immer weiter und der Progeteron- und Östrogenspiegel sinken wieder. So wird die aufgebaute Schleimhaut in der Gebärmutter nicht mehr benötigt.
Der Körper stößt sie ab und bereitet sich auf die nächste Periode und somit auf den nächsten Zyklus vor. 
Erfolgte eine Schwangerschaft, nistet sich die befruchtete Eizelle ca. 1 Woche nach der Befruchtung in der Schleimhaut der Gebärmutter ein und es wird das Schwangerschaftshormon hCG gebildet. Dadurch wird der leere Follikel aktiv gehalten und er produziert weiter Progesteron und Östrogen. So wird das Abstoßen der Schleimhaut verhindert, bis die Plazenta genügend herangereift ist, um den Embryo mit Nährstoffen zu versorgen.

Die Wirkung der Pille

Je nach dem wie eine Anti-Baby-Pille zusammengesetzt ist unterscheidet man zwischen der Mikropille (enthält künstliches Östrogen und Gestagen) und der Minipille (enthält nur Gestagen). Beide Pillen verhindern eine Empfängnis auf unterschiedliche Art:
Mirkropille: Die Mikropille unterdrückt durch das künstliche Östrogen den Reifeprozess der Eizelle und den Eisprung.
Der Umbau der Gebärmutterschleimhaut wird verhindert und es bildet sich zusätzlich am Eingang der Gebärmutter ein Schleimpfropf, der den Zugang für die Spermien erschwert.
Minipille: Die Minipille verhindert die Empfängnis in erster Linie durch die Vedickung des Schleimes am Gebärmuttermund, so dass die Spermien keine Chance haben durchzudringen. Es gibt allerdings mittlerweile Minipillen mit einem weiteren Wirkstoff, wodurch der Eisprung verhindert wird.
 


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