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Taurin

23.10.2015 09:46
SynonymeL- Taurin
EinsatzgebietKeine medizinische Anwendung
Erhoffte WirkungErhöhung der Ausdauer, Erhöhung der mentalen Fitness, zellvolumenerhöhender Effekt
Belegte WirkungErhöhung der Ausdauer, Antioxidative Wirkung auf das Herz, Senkung des blutdrucks und der Cholesterinwerte, Erhöhung der mentalen Fitness, zellvolumenerhöhender Effekt
NebenwirkungenKeine bekannt
Dosierungsbereich und Anwendungsdauer1 – 5 g pro Tag, aufgeteilt auf mehrere Gaben
Preisinformationen100 Kapseln mit jeweils 1.000 mg kosten ca. 10,00 – 15,00 Euro
Natürliches VorkommenTaurin kommt in eiweißreichen Nahrungsmitteln vor

Was ist Taurin?

Taurin ist eine nicht-essenzielle Aminosäure, die, anders als bei Aminosäuren üblich, nicht am Aufbau von Gewebe, beispielsweise Muskulatur und Bindegewebe, beteiligt ist. Dennoch spielt sie eine nicht unwichtige Rolle beim Aufbau und der Funktionalität des Gehirns und der Augen. Sie ist des Weiteren Bestandteil diverser Neurotransmitter, die für die Nervenfunktion wichtig sind. Inwiefern Taurin für Sportler wichtig sein kann, soll nun folgend geklärt werden.

Taurin stammte aus Bullenhoden vom Stier

Taurin Stier Bullenhoden

Der Name "Taurin" ist vom griechischen Wort "Taurus" angeleitet, was ins Deutsche übersetzt "Stier" bedeutet. Den Grund für diesen Namen finden wir, wenn wir ins Jahr 1824 zurückblicken. Zu diesem Zeitpunkt konnte Taurin nämlich erstmals in der Ochsengalle nachgewiesen werden. Damals galten Teile von Ochsen bzw. Stieren als natürliche Stärkungsmittel, so wurden beispielsweise Stierhoden und deren Eingeweide verzehrt, in der Hoffnung, dass deren Kräfte auf einen übergehen. Ein Teil dieser "Kraftsteigerung" wurde der neuen Wundersubstanz Taurin zugeschrieben. Natürlich ist der Verzehr von Stierhoden zur Erhöhung der eigenen Körperkraft nichts anderes als Humbug - allerdings könnte die Einnahme von Taurin eine Leistungssteigerung bewirken. Zumindest lässt hierauf weitreichendes Studienmaterial schließen.

Mehr Kraft durch Taurin

Zwei dieser Studien kamen beispielsweise zu dem Schluss, dass die Supplementation mit Taurin eine Leistungssteigerung und Erhöhung der Kontraktionskraft der Skelettmuskulatur bei Nagetieren bewirkt. So erhöhte die Einnahme von Taurin die maximale Belastungszeit bei rennenden Ratten von 73,8 auf 98,8 Minuten, was einer deutlichen Steigerung entspricht. Eine Studie aus dem Jahre 2001 konnte nachweisen, dass eine Mischung aus Taurin, Koffein und einfachen Kohlenhydraten die Ausdauerleistung beim Menschen signifikant zu erhöhen in der Lage war. hin Großteil dieses Effekts konnte dem Taurin zugeschrieben werden. Wenn wir diese Ergebnisse zusammenfassen, müssen wir zu dem Schluss kommen, dass Taurin durchaus leistungssteigernde Eigenschaften besitzt, auch wenn Studien am Menschen leider rar gesät sind. Athleten, die Taurin bereits verwendet haben, berichten bei ausreichend hoher Dosierung jedoch überwiegend von positiven Erfahrungen. Viele sprechen von einer Erhöhung der muskulären Ausdauer und einer Verzögerung des Muskelversagens bei maximaler Belastung. Ein Punkt, der ebenfalls in einer Tierstudie Erwähnung findet.

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Taurin

Taurin Wirkung

Wann Du nun denkst, Taurin könnte nur Deine Leistung im Studio steigern, dann irrst Du Dich, denn diese Aminosäure kann noch weitaus mehr. Taurin spielt eine wichtige Rolle bei der Funktionalität und der Gesunderhaltung des Herzens. Zwar wird diese Aminosäure bei einem Mangel aus Cystein und Methionin synthetisiert, dennoch können lang anhaltende Mangelzustände zu Problemen mit dem Herzen führen. Bei Ergänzung mit Taurin wird eine antioxidative Wirkung erzielt, was das Herz vor Arrhythmien und anderen Schäden bewahrt. Des Weiteren schützt Taurin das Herz bei Stressbelastung, z.B. intensivem Sport.

Eine weitere Funktion des Taurin finden wir in einer Senkung des Blutdrucks. Interessant an diesem Effekt ist, dass eine Senkung nur bei Personen mit erhöhten Werten auftritt, nicht bei Anwendern, deren Blutdruck sich im normalen Bereich bewegt. Die dafür benötigte Menge liegt bei 3-6 g pro Tag. Wie eingangs erwähnt, findet sich eine hohe Menge Taurin in der Ochsengalle. Aber auch beim Menschen trifft dies zu. Die orale Gabe von Taurin steigert die Produktion von Gallensaft, was der Verstoffwechselung von Nahrungsfetten zugute kommt. Durch bessere Verdauung der Nahrungsfette kann nun eine Senkung des Cholesterinspiegels beobachtet werden. Dieser Punkt ist sehr interessant für Steroidverwender, deren Cholesterinwerte oftmals vollkommen aus der Bahn geraten. hier führen bereits 6 g pro Tag zu gewünschten Ergebnissen.

Taurin in Energy-Drinks

Taurin Wirkung

Wird Taurin nicht als Nahrungsergänzung angeboten, so findet es sich in diversen Energy-Drinks wieder, zumeist in Kombination mit Koffein und Kohlenhydraten. Diese Getränke versprechen dem Käufer nicht nur eine Steigerung der körperlichen, sondern gleichzeitig auch der mentalen Fitness. Bei Tieren konnte dieser Effekt umlängst nachgewiesen werden, Studien am Menschen sind jedoch rar. Was für eine Verbesserung der geistigen Fähigkeiten beim Menschen spricht, ist die Tatsache, dass Alzheimer-Patienten eine auffallend niedrige Konzentration von Taurin im Körper aufweisen. Die genauen Zusammenhänge sind noch unklar. Anwender sprechen jedoch beim Genuss so genannter "Energy-Drinks" durchaus von einer Verbesserung der Konzenntrationsfähigkeit, weshalb diese Getränke besonders bei Schülern und Studenten beliebt sind. Ob dieser Effekt allein vom Taurin herrührt, oder ob es an der Kombination von Taurin mit Koffein und leicht verdaulichen Kohlenhydraten liegt, sollte zukünftig noch geklärt werden.

Taurin bei Diabetis

Erfolg versprechend gilt der Einsatz von Taurin auch in der Diabetestherapie. So konnten Studien an Ratten eine verminderte Insulinresistenz bei mit Glucose gefütterten Ratten feststellen. Dass dieser Effekt auch beim Menschen nachvollziehbar ist, ist sehr nahe liegend. Dennoch sollten weitere Studien zu diesem Thema abgewartet werden.

Taurin zum Entwässern

Taurin Wirkung

Ein letzter Effekt des Taurins, der an dieser Stelle Erwähnung finden sollte, ist dessen Wirkung auf den Wasserhaushalt. Taurin wirkt osmolytisch, wirkt also wasserspeichernd. Wenn Du nun denkst, dieses Wasser würde sich im Unterhautfettgewebe ansammeln und Dich aufgebläht wirken lassen, dann irrst Du Dich. Taurin zieht das Wasser direkt aus dem Unterhautfettgewebe in die Muskulatur und lässt diese voller wirken. Ein äußerst interessanter Punkt für Wettkampfbodybuilder, die auf diesem Wege eventuell den Einsatz riskanter Diuretika umgehen können.

Taurin Dosierung

Ein Versuch ist Taurin in diesem Zusammenhang sicherlich wert. Bezüglich der Dosierung sollte der Athlet Wochen vor dem geplanten Wettkampf ein wenig herumexperimentieren, um die für ihn optimale Dosierung zu finden. In der Regel haben sich hier Gaben von 3-6 g bewährt. Zu den potenziellen Nebenwirkungen ist nichts zu sagen, da diese bei angegebener Dosierung als nicht existent gelten. Athleten, die mithilfe von Taurin ihre Ausdauer steigern möchten, verwenden in der Regel 1-4 g pro Tag, aufgeteilt in mehrere Dosierungen, wobei eine davon direkt vor der Belastung stattfinden sollte. Wenn Du Taurin vor einem Wettkampf benutzen möchtest, um überflüssiges Wasser aus dem Unterhautfettgewebe zu eliminieren, so teste eine Gabe von 3-6 g etwa eine halbe Stunde vor dem gewünschten Auftritt. Wenn Du Taurin zur Unterstützung von Lernphasen einsetzt, kannst Du mehrmals täglich 500-1.000 mg verwenden.


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