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Zwischen Training und Ernährung: Der Alltag eines Leistungssportlers

16.03.2020 09:31

Zwischen Training und Ernährung: Der Alltag eines Leistungssportlers

2020 ist mal wieder ein Jahr mit diversen sportlichen Großveranstaltungen. Die Fußball-Europameisterschaft steht an, in Tokio finden im Sommer die olympischen Spiele statt. Grund genug, einmal einen Blick auf den Alltag der Athleten hinter diesen und ähnlichen Ereignissen zu werfen. Sie müssen tagtäglich alles hinter ihre Leistungsfähigkeit und die Karriere stellen – das verlangt nicht nur körperlich große Opfer, sondern auch mentale Höchstleistungen.

Zwischen Training und Ernährung: Der Alltag eines Leistungssportlers

Unsplash.com © Quino Al

Der Reiz hat seinen Preis

Warum quälen sich professionelle Athleten morgens weit vor den meisten Normalverbrauchern aus dem Bett, absolvieren Trainings-Schlagzahlen, die einfach nur phantastisch wirken, halten mit unbeschreiblicher Willenskraft umfangreiche Trainingspläne ein und ordnen jede einzelne Mahlzeit dem Leistungsideal unter?

Für viele Normalverbraucher stellen sich diese Fragen durchaus. Denn den meisten fällt es schon schwer, überhaupt etwas für ihren Körper und die Gesundheit zu tun. Dagegen wirken Menschen, die jahrelang den eigenen Antrieb aufbringen, um sich Tag für Tag zu Höchstleistungen zu pushen, geradezu abstrakt, zumindest aber „übermenschlich“.

Ist es Geld? Nun ja, zumindest im Profisport dürfte das Finanzielle mindestens eine wichtige Nebenrolle spielen. Aber Geld allein treibt niemanden in den Leistungsolymp, egal wie viel es ist. Im Gegenteil, viele müssen es schaffen, Trainingsleistungen auf Weltniveau neben ihrem eigentlichen Beruf zu erbringen. Tatsächlich ist es viel häufiger eine Mixtur aus immateriellen Reizen:

  • Ein eigener, unbändiger Siegeshunger, der niemals wirklich gestillt wird.

  • Der Adrenalinkick, der automatisch eintritt, wenn man seinen Körper zu Höchstleistungen antreibt.

  • Sportsgeist, der nicht nur die Disziplin, sondern auch das Messen mit den anderen im höchsten Maß genießt.

  • Der Genuss des Gefühls, seinen Körper zu einer wohljustierten und bestgepflegten Leistungsmaschine zu machen.

Anders ausgedrückt, die allermeisten Athleten betreiben den Sport vornehmlich für sich selbst. Medaillen, Gehälter, Siegesprämien und andere physische Boni sind nur die Krönung. Und das ist auch ein wichtiges Kriterium für Fans: Denn wenn man auf Sportarten wetten möchte, ist es wichtig, nicht nur auf die Quoten zu hören, sondern den Sportler an sich zu betrachten. Meist erkennt man direkt, wer einen wirklichen Siegeswillen hat und bei wem die Tagesform stimmt. Alles Faktoren, die ebenfalls Einfluss auf den Erfolg einer Wette haben können.

Dahinter steckt auch, dass mobile Sportwetten immer beliebter werden: Wenn man den Sportler direkt vor Ort live beobachten kann, macht es diese Wettform einfach leichter, seine eigenen Beobachtungen in die Tippabgabe einfließen zu lassen – wobei man natürlich auf seriöse Anbieter achten sollte.

Früh aufstehen ist Pflicht

So mancher Kinofan dürfte sich an jene legendäre Filmszene aus dem ersten Teil der „Rocky“-Saga erinnern, als Titelheld Rocky Balboa in stockfinsterer Nacht vom Wecker aus dem Bett gerissen wird, damit er seine Trainingsroutine im noch schlafenden Philadelphia beginnen kann – definitiv keine Hollywood-Fiktion, sondern extrem dicht an der Realität.

Denn der Mensch erreicht sein erstes Leistungshoch des Tages zu vergleichsweise frühen Uhrzeiten. Hier kommt der Sport ins Spiel: während dieses Leistungshochs ist der Körper nicht nur besonders leistungsfähig – hartes Training fällt also leichter – sondern er ist auch besser in der Lage, die Beanspruchungen des Trainings in Leistungszuwächse umzuwandeln.

Und das gilt völlig ungeachtet ob der einzelne Athlet eine „Eule“ oder eine „Lärche“, also Spät- oder Frühaufsteher, ist. Denn alle „Aufsteher-Arten“ von Sportlern eint, dass ihr Körper frühmorgens buchstäblich die Akkus voll hat. Alles, was wir nach dem Aufstehen tun, alle Eindrücke, die wir verarbeiten, reduziert die Leistungsfähigkeit ein wenig. Aus dem gleichen Grund empfiehlt es sich ja sogar für Hobbysportler, ihre Jogging- und Fitnessstudio-Sessions im Idealfall nicht ans Ende des Arbeitstages zu legen.

Die richtige Ernährung – selbst kleine Sünden sind schwer verzeihbar

Zwischen Training und Ernährung: Der Alltag eines Leistungssportlers

Unsplash.com © Louis Hansel @shotsoflouis

Dass Ernährung und Sport so dicht miteinander verwoben sind, wie es überhaupt nur geht, hat definitiv nicht nur mit der Kontrolle des Körpergewichts zu tun – bei Leistungssportlern ist der Kalorienumsatz durch das Training in vielen Disziplinen so hoch, dass wirklich kein Risiko besteht, zu viel anzusetzen.

Nein, bei Athleten geht es vor allem um die richtigen Nährstoffe. Es beginnt bei Vitaminen und zieht sich über eine ausreichende Versorgung mit Energielieferanten. Dies ist auch der Grund, warum Ausdauersportler am Abend vor Wettkämpfen regelmäßig „Pasta Partys“ zelebrieren. Denn in den Nudeln stecken jede Menge Kohlenhydrate, die die Muskulatur über die Glykogen-Speicher während des Wettkampfs mit Energie versorgen – dieses Prinzip nennt sich „Carboloading“. Und das Ernährungsthema endet bei all den Nährstoffen noch nicht, die für Muskelaufbau, Signalübertragung und einen maximal optimierten Metabolismus von zentraler Wichtigkeit sind.

Doch hier kommt auch die Krux: Jeder Leistungssportler hat durch seine individuellen Körperfunktionen, seine persönliche Herangehensweise und die Disziplin nur einen extrem schmalen optimalen „Ernährungspfad“. Jede kleine Abweichung nach links oder rechts, hiervon zu viel, davon zu wenig, sorgt dafür, dass sein Körper nicht 100 Prozent liefern kann, sondern vielleicht nur 99,93.

Im Hobbysport mag das nichts ausmachen. In den höheren und höchsten Leistungs-Sphären jedoch geht es um das allerletzte Quäntchen. Und das bedingt, dass sich Sportler, zumindest während der Vorbereitungs- und Wettkampfphase, keinen einzigen Fehler erlauben dürfen, denn selbst die kleinste „Sünde“ wird bestraft.

Das Training und die Ruhephasen

Die Zeiten, in denen man glaubte, dass nur möglichst häufiges, immer am Leistungsmaximum liegendes Training Erfolge erzielen würde und dass jede Pause ein Zeichen von Schwäche wäre, sind glücklicherweise vorbei. Heute ist man wesentlich weiter – zum Vor-, aber auch zum Nachteil von Athleten.

Denn die Leistungskurve ist nicht eine gerade ansteigende Linie. Sie ist viel mehr eine Aneinanderreihung von Kurven. Das heißt, wenn der Körper eine jede Trainingseinheit in eine optimale Leistungssteigerung umwandeln soll, benötigt er dazwischen Gelegenheit, seine Reserven wieder aufzufüllen. Sehr wichtig, denn erst dabei geschieht die eigentliche Leistungssteigerung. Ein Prinzip, das sich „Superkompensation“ nennt.

Bloß: Superkompensation ist nicht nur ein zutiefst individuelles, sondern auch im höchsten Maß wissenschaftliches Thema. Beim Leistungssportler müssen Beanspruchung und Ruhepausen sowohl in Länge wie Intensität genau abgestimmt werden – einer der wichtigsten Gründe, warum so viele Athleten Trainer haben; sie sind für derartiges „Feintuning“ die Schlüsselfigur.

Doch auch das macht den Alltag des Leistungssportlers schwierig. Ähnlich wie bei der Ernährung muss auch hier alles einem genauen Plan folgen. Spontan wegen Lustlosigkeit mal auf der Couch bleiben? Leider unmöglich. Umgekehrt wegen der großen Lust in einer Einheit mehr geben als vorgesehen war? Auch gefährlich, denn es droht durch Übertrainieren ein Leistungsverlust.

Zusammengefasst

Leistungssportlern geht es selten um Geld, sondern wirklich die Lust am Sport und daran, Höchstleistungen zu erbringen. Nur dadurch lässt sich die zwingend notwendige hohe Motivation aufbringen. Sie ist auch dringend nötig, weil das gesamte sportliche Umfeld eine so hohe Disziplin benötigt. Wer das versteht, sollte vielleicht gerade gegenüber den Olympioniken und anderen Amateur-Weltathleten besonderen Respekt haben. Die müssen Profi-Leistungen bringen, aber alle dazu notwendigen Details in einen völlig normalen Arbeitnehmer- und Familienmensch-Tagesablauf integrieren.


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