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Was sind Proteine

06.10.2016 16:04

Was sind Proteine

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Es gib wohl kaum ein Wort, was das Bodybuilderherz höher schlagen lässt, als folgendes: PROTEINE ♥ Aber was sind Proteine überhaupt und warum sind sie so überaus wichtig und das nicht nur für Bodybuilder? Wir erklären Dir in folgendem Artikel, warum Proteine so eine wichtige Rolle für den Muskelaufbau und noch vieles weitere spielen. Denn Proteine können mehr, Proteine sind nicht einfach nur Baumaterial für den gesamten Körper, sondern auch gleichzeitig Botenstoffe wie Hormone und Enzyme. Protein oder auch umgangssprachlich Eiweiß genannt, ist ein biologisches Makromolekül, das durch sogenannte Peptidbindungen aus Aminosäuren aufgebaut ist. In allen Zellen befinden sich Proteine. Haare, Haut, Herz, Hirn und natürlich Muskeln bestehen aus Proteinen. Sie verleihen ihnen die Struktur und übernehmen als „molekulare Maschinen“ wichtige Funktionen in unserem Körper.

Was sind Proteine?

Protein im Volksmund auch Eiweiß genannt sind Makromoleküle (sehr große Moleküle) die aus Aminosäuren zusammengestzt sind. Proteine gehören genauso wie Fett und Kohlenhydrate zu den Makronährstoffen. Protein kann als Grundbaustein gesehen werden wie ein Ziegelstein bei einem kompletten Haus. Proteine können in Form von Gewebe, Haare, Haut, Nägel vorkommen, aber auch als Hormone und Enzyme.

Wie ensteht ein Protein

Was sind ProteineFür die sogenannte Proteinsynthese (Bildung von Proteinen) werden bestimmte Aminosäuren zu Ketten zusammengebunden. Auch wenn es weitaus mehr Aminosäuren gibt, sind für uns für den Bau der Proteine 21 verschiedene Aminosäuren interessant, die auch als proteinogene Aminosäure bezeichnet werden. Proteinogen bedeutet nichts anderes, als dass daraus Proteine gebaut werden. Von diesen 21 Aminosäuren sind 8 besonders wichtig, da sie nicht vom Körper selber gebildet werden können. Diese Aminosäuren müssen über die Nahrung aufgenommen werden und sollten im Fall einer einseitigen Ernährung oder einer kalorienreduzierten Diät ergänzt werden. Gerade als Sportler, wie bei intensiven Krafttraining oder Ausdauersport ist der Athlet mit einer Zufuhr von außen mit bestimmten Aminosäuren optimal versorgt.

Alles Infos zu "Was sind Proteine?"

Eine Aminosäurekette kann eine Länge von bis zu mehreren tausend Aminosäuren haben, wobei eine Aminosäureketten mit einer Länge von unter ca. 100 Aminosäuren als Peptid bezeichnet wird und erst ab einer größeren Kettenlänge von Proteinen gesprochen wird.

Der Aufbau eines Proteins ( Aminosäurensequenz) ist in der Desoxyribonukleinsäure (DNA) codiert. In den  Proteinproduktionsmaschinen (Ribosomen),der Zelle, wird diese Information verwendet, um aus den einzelnen Aminosäuren eine Polypeptidkette zusammenzusetzen. Diese Kette wird nach einem bestimmten Code, der sich in der DNA befindet verknüpft. Wird diese Kette gefaltet, ensteht eine dreidimensionale Form eines Proteinmoleküls.

Je nach Anzahl der Aminosäuren haben die Peptide unterschiedliche Namen.

Dipeptide 2 Aminosäuren
Tripeptide 3 Aminosäuren
Tetrapeptide 4 Aminosäuren
Oligopeptide ab ca. 10 Aminosäuren


Übrigens ist das größte bekannte Protein das Muskelprotein Titin, das aus über 30.000 peptidisch verknüpften Aminosäuren besteht. Damit Proteine eine bestimmte Funktion ausüben können, benötigen sie eine gewisse Größe. Oligopeptide können als Signalstoffe, wie z.B. als Hormon eingesetzt werden. Für eine Enzym­funktion sind mehr als 50 Aminosäuren notwendig. Am häufigsten kommen Proteine vor, die aus 100 bis 300 Aminosäuren bestehen vor.

Räumlicher Aufbau der Proteine

Damit die Proteine in ihre benötigte dreidimensionale Form kommen, werden die Aminosäurenketten in bestimmte Formen gefaltet. Durch die räumliche Struktur wird die Wirkungsweise der Proteine bestimmt.

Die vier Ebenen der Proteinstruktur von oben nach unten:

  1. Primärstruktur
  2. Sekundärstruktur (β-Faltblatt links, α-Helix rechts)
  3. Tertiärstruktur
  4. Quartärstruktur


Als Primärstruktur eines Proteins wird die Abfolge (Sequenz) der einzelnen Aminosäuren einer Polypeptidkette bezeichnet. Die Primärstruktur beschreibt nur die Aminosäurensequenz, jedoch nicht den räumlichen Aufbau eines Proteins. Hierzu gehört auch die Signalsequenz.

Als Sekundärstruktur wird die Zusammensetzung des Proteins aus besonders häufig auftretenden Motiven für die räumliche Anordnung der Aminosäuren bezeichnet. Hierbei wird zwischen folgenden Strukturtypen unterschieden:

  • α-Helix

  • β-Faltblatt

  • β-Schleife

  • β-Helix

Mit Tertiärstruktur ist die der Sekundärstruktur übergeordnete räumliche Anordnung der Polypeptidkette gemeint. Sie wird von den Kräften und Bindungen zwischen den Resten (Seitenketten) der Aminosäuren bestimmt.

Damit Proteine funktionsfähig sind, müssen sie zu einem Proteinkomplex zusammengelagert werden, zu der so genannten Quartärstruktur. Diese entsteht entweder durch eine Zusammenlagerung von unterschiedlichen Proteinen oder einem Verband aus zwei oder mehr Polypeptidketten, vorausgesetzt sie sind aus ein und derselben Polypeptidkette, dem Vorläuferprotein hervorgegangen sind.

Einige Proteine ordnen sich noch in einer über die Quartärstruktur hinausgehenden zu einer sogenannten Suprastruktur an, wie z.B. Kollagen in der Kollagenfibrille, Aktin, Myosin und Titinim Sarkomer.

Was sind Proteine

Proteine in der Nahrung

Wie Du jetzt weißt, sind Proteine sehr wichtig für Deinen Körper und damit er auch mit allen nötigen Aminosäuren versorgt ist und daraus Proteine bauen kann, solltest Du Dich abwechslungsreich ernähren. Kombiniere tierische mit pflanzlichen Lebensmitteln und Du bist optimal versorgt.

Tierische ProteinquellenPflanzliche Proteinquellen
  • Hülsenfrüchte
  • Getreide (z.B. Quinoa)
  • Tofu
  • Tempeh
  • Seitan
  • Nüsse


Kommentare

WOW endlich mal Jemand der Ahnung hat von Proteine hat. Endlich weiß ich was sind Proteine

Ulrich T., 22.11.2016 18:04
Einträge gesamt: 1

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