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Luteinisierendes Hormon

27.09.2015 15:55

Luteinisierendes Hormon (LH)

Luteinisierendes Hormon

Das luteinisierende Hormon (LH) oder auch folikelstimulierendes Hormon genannt spielt eine wichtige Rolle in unserem Hormonhaushalt. Es weißt eine Gelbfärbung auf und zählt mit zu den Hormonen, die in unserem Körper die Fortpflanzung regeln. Im weiblichen Körper fördert es den Eisprung und die Gelbkörperbildung und im männlichen Körper wird es auch Interstitial Cell Stimulating Hormone (ICSH) genannt. Bei beiden Geschlechtern ist es gemeinsam mit einem weiteren follikelstimulierenden Hormon (FSH) für die Reifung und Produktion der Geschlechtszellen zuständig:

  • Eisprung bei der Frau
  • Spermienreifung beim Mann

Gebildet wird das auch kurz LH genannte Hormon im Hypophysenvorderlappen nach der Stimulation durch das Releasing-Hormon Gonadoliberin (GnRH).

Testosteron Propionat

Luteinisierendes Hormon (LH)

Luteinisierendes Hormon

Beim Mann stimuliert das LH die Bildung von Testosteron in den Leydig-Zwischenzellen der Hoden. Bei der Frau ist vor dem Eisprung ein starker Anstieg der LH-Konzentration im Blut nachweisbar, der im Anschluß schnell wieder abklingt. Sollte es zu einer verringertern oder gar keiner LH-Ausschüttung kommen, ist eine Schwangerschaft nicht möglich. LH steigert die Androgensynthese in den Thekazellen (der äußeren Zellschicht um einen Follikel) im Eierstock, das in den Granulosazellen (der inneren Zellschicht um den Follikel) durch das Enzym Aromatase (CYP19A1) in Östradiol umgewandelt wird. LH steigert somit indirekt die Produktion von Östrogen.


Kommentare

cooler blog über LH

Anonym, 10.09.2016 09:35
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