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Haarausfall

29.12.2016 09:13

Haarausfall

Haarausfall

Jeden Tag verliert der Mensch mehr als 100 Haaren, was völlig normal ist. Genau wie alle anderen Körperzellen (Bindegewebe, Haut, Nägel) erneuern sich in regelmäßigen Abständen auch die Haare. Dies ist der ganz natürliche Haarausfall. Die Haare fallen aus und es wachsen neue wieder nach. Haarausfall ist in diesem Ausmaß also etwas ganz normales. Aber wie sieht es aus, wenn das Haar nicht mehr nachwächst? Viele Menschen klagen über Haarausfall und dass nicht bloß Männer. Auch Frauen sind heutzutage immer mehr betroffen. Damit die richtigen Maßnahmen gegen Haarausfall getroffen werden, muss natürlich auch die Ursache bekannt sein. Diese können nämlich mitunter sehr unterschiedlich ausfallen.

Anzeichen von Haarausfall

Zum Problem wird Haarausfall dann, wenn das Haar, was nachwächst kaum noch wächst und nach wenigen Zentimetern wieder ausfällt oder wenn das Nachwachsen der Haare völlig entfällt. In diesem Fall spricht man von Haarausfall, der wenn möglich, Maßnahmen benötigt. Wie schon in der Einleitung erwähnt, gilt die Zahl Hundert oft als Anhaltspunkt. Wer also pro Tag nicht mehr als 100 Haare verliert, braucht sich nicht wirklich Gedanken über Haarausfall zu machen. Phasenweise kann es aber auch zu mehr als 100 Haaren kommen, was nicht weiterhin schlimm ist. Denn oft wächst das Haar im Anschluss dichter und stärker nach. Heikel wird es allerdings dann, wenn sich die Anzahl der Haare nur auf eine bestimmten Stelle beschränkt. Dann sprechen man wirklich von Haarausfall.

Haarausfall als Mann

Die Glatze und Haarausfall wird oftmals als typisches Männerproblem dargestellt. Gerade Herren ab einem bestimmten Alter, klagen über den immer stärker werdenden Haarausfall. Bis zur vollkommenen Glatze ist es zwar oft ein langer Weg, aber oft lohnt es sich, als Mann mit Haarausfall, das gesamte Haar wegzurasieren, was optisch meist wesentlich mehr her macht, als eine Halbglatze oder lichtes Haar. Mitllerweile gibt es viele Produkte im Kosmetikmarkt, die speziell für die Männerköpfe entwickelt worden sind, aber ob sich diese unbedingt immer als hilfreich erweisen, sei mal dahingestellt.

Haarausfall als Frau

Haarausfall betrifft immer häufiger auch Frauen, wobei auch hier entweder hormonell oder erblich bedingter Haarausfall verantwortlich ist. Frauen leiden häufiger noch mehr drunter, da volles, gesundes Haar zu den typisch weiblichen Merkmalen zählen. Im Vergleich zu den Männern, wo sich der Haarausfall eher in einer Glatze bemerkbar macht, schimmert bei einer Frau, die unter Haarausfall leidet meist die Kopfhaut am Scheitel durch.

Welche Ursachen von Haarausfall gibt es

Es ist nicht immer leicht, die Ursachen von Haarausfall zu bestimmen, während die die Diagnose doch recht eindeutig ist. Insgesamt wird das Haar deutlich lichter oder an manchen Stellen sogar kahl. Dabei ist Haarausfall keine Seltenheit, wenn man sich die Zahl der Betroffenen anschaut. In Deutschland leben allein acht Millionen Menschen, die unter Haarausfall leiden. Das heißt so viele Menschen wissen nicht, warum sie unter Haarausfall leiden und auch nicht, welche Möglichkeiten es dagegen gibt, wenn etwas möglich ist.

Hormonell oder erblich bedingter Haarausfall?

Sicherlich sollte zuerst einmal geklärt werden, ob es sich um erblich oder hormonell bedingten Haarausfall handelt geklärt werden. Leider nützt das nur den wenigsten. Wie kann die Diagnose "erblich oder hormonell bedingter Haarausfall (Alopecia androgenetica)" weiter helfen? Erblich bedingter Haarausfall tritt insbesondere bei Männern auf. Oft lohnt es sich einen Blick auf den Vater und Großvater zu werfen. Wenn diese bereits eine Glatze haben, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass auch der Sohn oder Enkel früher oder später eine bekommt. Hormonell bedingter Haarausfall kann gerade bei Frauen eintreffen, die Ursachen können z.B. die (falsche) Anti-Baby-Pille, Menstruation oder Schwangerschaft sein. Aber auch bei Männern kann z.B. eine externe Hormonzugabe, wie bei einer Anabolika Kur zum vorzeitigen Haarausfall führen. Das tritt allerdings häufig dann auf, wenn die Nachfahren eine Glatze hatten.

Kreisrunder Haarausfall

Ein Phänomen, was sich in den letzten Jahren immer wieder häufte, ist der kreisrunde Haarausfall (Alopecia areata). Die Vermutung liegt hierbei, dass es sich um eine Autoimmunerkrankung handelt. Eine Autoimmunkrankheit bedeutet, dass sich das Immunsystem gegen den eigenen Körper wendet, anstatt gegen Viren, Bakterien und sonstige Eindringlinge. Allerdings ist man sich da noch nicht so hundertprozentig sicher, welche Ursache diese Art von Haarausfall hat. Denn in diesem Fall muss sich der Betroffene fragen, warum das Immunsystem gegen den eigenen Körper ankämpft? Was ist die Urache, dass das Immunsystem so irritiert ist, dass es sich gegen den eigenen Körper richtet.

Haarausfall durch Stress

Während die typische westliche Medizin eher daran interessiert ist, nur die Krankheitssymptome zu erkennen und zu behandeln, wird in der Naturheilkunde der gesamte vom Haarausfall betroffenen Menschen betrachtet. Besteht ein Ungleichgewicht zwischen dem körperlichen und psychischen Bereich, muss dieser zuerst einmal wieder hergestellt werden. Denn Stress, seelische Probleme und Ärger werden vom Organismus eigentlich so aufgefangen, dass sie im Körper keine, bzw. kaum Symptome hinterlassen, vorausgesetzt der menschliche Körper ist gestärkt ist und vollständig mit allem versorgt, was er benötigt und nichts, was ihm schaden könnte.

Haarausfall durch Ängste

Die Haare spiegeln in gewisserweise unseren Gemütszustand wieder. Nicht umsonst wird der Ausdruck „Da stehen einem die Haare zu Berge“ auch gern verwendet. Fühlen wir uns kraftvoll, zeigt sich das auch in unserem Haar wieder. Gesundes Haar ist glanzvoll und kräftig. Fühlen wir uns innerlich zerstreut, zeigt sich das auch in Form von abstehenden Haaren. Fühlen wir uns in Form, sind es unsere Haare auch. Gibt es Kopfhautprobleme, wie z. B. Haarausfall, ist das häufig ein Zeichen dafür, dass sich der Mensch als Ganzes nicht mehr im Gleichgewicht befindet. Wer genau hinschaut und fühlt, versteht, was das Haar zu sagen hat. Strotzen unsere Haare nur so vor Vitalität und Kraft, zeigt der Verlust der Haare auch den Verlust von Kraft. Haarausfall kann sogar durch Ängste hervorgerufen werden. Durch den Verlust der Haare wird noch mehr Angst vor Verlust geschürt. Angst vor den Verlust von Vitalität, Kraft und natürlich auch vor den Verlust der Haare.

Haarausfall durch Mangelernährung

In erster Linie ist die Grundursache von Haarausfall auf einen Mangel an Vitaminen und Mineralstoffen im Körper zurückzuführen. Leidet der Körper für eine lange Zeit unter einem permanenten Mangel, muss er versuchen diesen zu überstehen und die Folgen soweit wie möglich in Grenzen zu halten. Gerade in den Entwicklungsländern, wo eine ausreichen Lebensmittelversorgung Mangelware ist, leiden die Menschen unter der Unterversorgung. Aber ein voller Kühlschrank bedeutet nicht automatisch mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt zu sein. Auch wenn die Menschen in den reichen Ländern eher im Überfluss leben, sind die Lebensmittel aufgrund der Nahrungsmittelindustrie nicht mehr so Vitamin- und Mineralstoffreich. Dazu kommen ungesunde und einseitige Ernährungsformen. Auch hier kann ein Nährstoffmangel entstehen, der zu Haarausfall führen kann.

Haarausfall durch einen ungesunden Lebensstil

Kommt zu dem leider häufigen Mineralstoffmangel noch ein ungesunder Lebensstil hinzu, wie eine Fehlernährung, die den Körper mit Giften, Säuren und Ablagerungen zusätzlich belasten, ist das Chaos im Körper vorprogrammiert. Wenig Bewegung, aber dafür mehr Stress im Beruf und zu Hause sorgen für eine zusätzliche Belastung. Alkohol, Zigaretten und Medikamente sind häufige Genussgifte, womit der Organismus zu kämpfen hat. Sicherlich muss nicht immer Haarausfall die Folge sein, aber es kann nun mal dazu führen, wenn der Mensch erblich bedingt dazu neigt.

Haarausfall durch einen gestörten Darm

Die typische Ernährung in den Industrieländern besteht aus zu viel Zucker, verarbeiteten Weizenprodukte und gesättigten Fettsäuren, während Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe häufig Mangelware sind. Wer seinen Körper lange Zeit auf diese Weise ernährt, wird früher oder später über ein gestörtes Verdauungssystem klagen. Die Folgen sind, dass die aufgenommene Nahrung nicht mehr richtig verstoffwechselt werden kann und so die ohnehin schon in geringen Mengen eintreffenden Nähr- und Mineralstoffe nicht mehr vollständig aufgenommen werden können. Die Mangelerscheinungen verstärken sich immer weiter, während auch der Haarboden nur noch unzureichend mit Nahrung versorgt wird. Die Haarwurzeln verhungern praktisch und Haarausfall entsteht. Übrigens stehen der Darm und der Haarboden auch energetisch miteinander in Verbindung, d.h. eine Schädigung des einen, wirkt sich gleich auf das Wohlergehen des Energiepartners aus.

Ein gestörter Darm kann somit immer eine negative Auswirkung auf den Haarboden haben und folglich zu Haarausfall führen. Aber dieses Phänomenen funktioniert auch im umgekehrten Fall. Geht es dem Darm gut, beeinflusst es den Haarboden ebenfalls positiv. Bei Haarausfall ist also auch der Darm mit einzubeziehen, wobei auf dessen Pflege auch aus vielen anderen Gründen drauf wert gelegt werden sollte.

Haarausfall durch einen Blähbauch

Falsches Essen und insbesondere auch zu viel davon sorgt häufig für einen Blähbauch. Gärungen im Dünndarm und Fäulnis im Dickdarm können die Folgen sein. Diese Blähungen sind nicht nur unangenehm, sondern entwickeln auch noch toxische Gase, die den gesamten Organismus zusätzlich stark belasten. Außerdem sorgen sie für eine stärkere Übersäuerung, was die Entstehung von Haarausfall begünstigen kann. Hier sollte darauf geachtet werden, dass die Mahlzeiten in Ruhe eingenommen und gründlich gekaut wird. Hastiges Herunterschlingen sollte tunlichst vermieden werden.

Haarausfall durch Anabolika

Gerade im Bodybuilding kann Anabolika zu vorzeitigem Haarausfall führen. Wer erblich vorbelastet für Haarausfall ist, kann durch eine Anabolika-Kur mit Testosteron innerhalb drei bis sechs Monaten erheblich viele Haare verlieren. In manchen Fällen wächst das Haar nach Ablauf der Hormonkur wieder, aber meistens ist der Prozess irreversibel. Häufig wird hierbei mit Medikamenten wie Finasterid versucht dem entgegen zu wirken.

Medikamente gegen Haarausfall

Aufgrund der hohen Nachfrage gibt es mittlerweile eine große Vielzahl an Medikamente gegen Haarausfall. Die Kosten dafür werden meist von den Patienten selbst übernommen. Inwiefern diese, aufgrund ihrer langfristigen und oft noch unentdeckten Nebenwirkungen  jedoch von großem Nutzen sind, sollte in Zweifel gestellt werden. Nach Absetzen dieser Medikamente kehrt der Haarausfall leider in den meisten Fällen zurück. Sie müssen daher ein Leben lang eingenommen werden. Ob es das wert ist, muss jeder Betroffene für sich selbst entscheiden. Insbesondere das Medikament Priorin sorgt in der letzten Zeit für immer mehr Interesse. 


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