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Fett

06.10.2016 16:15

Fett

Wohl kaum ein Nährstoff hat so einen schlechten Ruf, wie das Fett und das zu Unrecht. Denn zum einen ist FETT nicht gleich Fett und zum anderen übernimmt Fett wichtige Aufgaben in unserem Körper. Wir beantworten Dir alle Fragen zum Thema Fett, wie, was ist Fett, welche Fette sind gesund und ganz besonders interessant ist sicher die Frage, wie Du Deinen Körperfettanteil reduzieren kannst. Fett gehört genau wie die Kohlenhydrate und Proteine zu den Makronährstoffen, hat aber im Vergleich zu ihnen mit 9,3 Kalorien einen wesentlich höheren Brennwert. Das macht Fett u.a. zu einem wichtigen Energieträger.

Fett

Aufgaben von Fett

Neben seiner Funktion als Energieträger hat Fett allerdings noch mehr Aufgaben in unserem Körper.

  • TRÄGER VON FETTLÖSLICHEN VITAMINEN: Es gibt Vitamine (A, D, E und K), die erst mit Hilfe von Fetten aufgenommen werden können. Daher sollte zu Lebensmittel die diese Vitamine enthalten, wie z.B. Karotten, immer ein wenig Speiseöl gegeben werden. Der Körper ist sonst gar nicht in der Lage, diese sonst aufzunehmen.
  • BAUSTOFF DER ZELLWÄNDE: Die Zellmembran ist der äußere Abschluß des Zellinhalts jeder Zelle und besteht aus Lipiden.
  • GESCHMACKSTRÄGER: Fett ist und bleibt nun mal Geschmacksträger und ein Sattmacher. Vorausgesetzt Du nimmst nicht zu viel davon auf, wird sich auch bei Deinem Gewicht nichts verändern. 
  • BILDUNG VON HORMONEN: Cholesterin ist ein Baustoff aus dem über mehrere Zwischenschritte Testosteron gebildet wird. Testosteron ist nicht nur für die typischen männlichen Merkmale zuständig, sondern auch gleichzeitig eines der anabolsten Hormone überhaupt, d.h. mit Testosteron läuft der Muskelaufbau.

Was ist Fett?

Fett besteht aus drei Fettsäuren, die mit dem Alkohol Glyzerin eine Bindung eingehen. Diese Fettsäuren können sehr unterschiedlich sein und bestimmen die Eigenschaften der Fette, was zu den unterschiedlichen Arten von Fetten führt. Fettsäuren sind Wasserstoff- (H) und Sauerstoffatomen (O), die an Kohlenstoff (C) gebunden sind. Die Gruppierung der Fettsäuren hängt vom Sättigungsgrad oder der Zahl der gebundenen Wasserstoffatome ab. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren enthalten den wenigsten und gesättigte Fettsäuren den meisten Wasserstoff.

Die Fette

  • Buttersäure
  • Capronsäure
  • Caprylsäure
  • Caprinsäure
  • Laurinsäure 
  • Myristinsäure
  • Palmitinsäure
  • Stearinsäure
  • Ölsäure
  • Linolsäure
  • Linolensäure

Die gesunden Fette

Ungesättigte Fettsäuren sind für den Menschen essentiell, d.h. dass sie nicht selber von unserem Körper gebildet werden können und über die Nahrung aufgenommen werden müssen. Diese wichtigen Fettsäuren stecken in Nüssen, Samen oder fettem Seefisch.

Einfach ungesättigte Fettsäuren sind bekömmlich und sorgen dafür, dass die fettlöslichen Vitamine besonders gut verwertet werden können. Die einfach ungesättigten Fettsäuren stecken besonders in Olivenöl, Rapsöl, Sojaöl, Avocados und je nach dem aus welchen Fetten sie besteht sogar Margarine.

FettMehrfach ungesättigte Fettsäuren sind ein wichtiger Bestandteil der Zellwände, sie helfen dabei den Blutdruck zu steuern, sorgen für einen gesunden Cholesterinspiegel und regulieren Entzündungen im Körper.

Hier kommen zwei besonders wichtige Fettsäuren ins Spiel, Omega-3-Fettsäuren und Omega-6-Fettsäuren, wobei die Omega-3-Fettsäure entzündungshemmend wirkt und die Abbauprodukte der Omega-6-Fettsäuren eher entzündungsfördernd. Aus diesem Grund brauchen wir mehr Omega 3 als Omega 6. Um den Anteil der Omega 3-Fettsäuren stecken in Leinöl, Rapsöl und Fisch wie Makrele,Lachs und Hering. Die Omega-6-Fettsäuren findest Du im Sonnenblumenöl.

Körperfettanteil reduzieren

Fett hat aufgrund seines hohen Energiegehalts und natürlich auch seinem Namen nach den Ruf als Dickmacher zu verdanken. Grundsätzlich ist es aber so, dass wenn Du mehr Kalorien aufnimmst, als Du verbrauchst, der Körper die überschüssigen Fettsäuren in die Fettzellen zur Speicherung transportiert. Dises Depottfett übernimmt zwar wichtige Aufgaben, wie Wärmespeicherung und Schutz der Organe, kann aber natürlich bei einem Übermaß auch als störend empfunden werden. Wer den Körperfettanteil reduzieren möchte, kombiniert am besten eine kalorienreduzierte Ernährung mit Ausdauersport, wie z.B. Joggen und Kraftssport. Solltest Du Deinen Tagesbedarf an Kalorien nicht kenn, hilft Dir unser Kalorienrechner weiter.

 Fett 


Kommentare

Endlich stellt es Jemand klar, dass Fett nicht gleich fett macht, sondern wichtig ist für die Gesundheit. Mir gehen diese Fett-Nazis voll auf die Nerven.

Alexander F., 24.07.2017 16:36
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